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Lokalsport
TuS Nord gewinnt im Rollhockey das erste Viertelfinale

Düsseldorf. Nach einer Playoff-Partie, die alles bot, was man von einem solchen Spiel in der Finalrunde erwarten konnte, waren die Rollhockeyspieler des TuS Nord in Darmstadt die Glücklicheren und besiegten in der ersten Viertelfinal-Begegnung den gastgebenden RSC mit 4:3. Nach den 50 Minuten war beim Spielstand von 3:3 noch kein Sieger gefunden worden, so dass es in die Verlängerung mit einer möglichen Entscheidung per Golden Goal ging. Sieben Minuten waren gespielt, und man stellte sich langsam auf ein Penalty-Schießen ein, als Tarek Abdalla doch noch Siegtreffer gelang. Der war allerdings nicht unumstritten, und dementsprechend protestierten die Darmstädter heftig. Daniel Kutscha hatte einen Pass zum hinter dem Tor lauernden Abdalla gespielt. Der zweitbeste Torschütze der Düsseldorfer fuhr mit dem Ball am Schläger vor das Darmstädter Tor, hob den Ball kurz vor dem Torhüter in die Höhe und wuchtete ihn aus der Luft ins Netz. Die Frage lautete: War der Schläger des Torschützen zu hoch (über Schulterhöhhe) oder nicht? Die Schiedsrichter entschieden auf korrektes Tor, und die Unterrather hatten gewonnen.

Trainer Wolfgang Bergner, der den erkrankten TuS-Trainer Dirk Barnekow vertrat, wollte sich da nicht festlegen, bescheinigte seinem Team aber einen insgesamt guten Auftritt: "Am Anfang hatten wir Probelme in der Defensive, aber dann haben wir eine gute Mannschaftsleistung gezeigt." Zwei Dinge erschienen ihm besonders wichtig zum knappen, aber nicht unverdienten Erfolg: "Tormann Jan Kutscha war wieder einmal der gewohnt zuverlässige Rückhalt, und dann spielte meine Mannschaft äußerst diszipliniert und hat nicht einen einzigen Strafschlag kassiert.

(mjo)
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