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Lokalsport
VfL Benrath feiert den ersten Saisonsieg

Düsseldorf. Am vierten Spieltag der Fußball-Landesliga gab es für das Team von Frank Stoffels endlich die ersehnten drei Punkte. Von Tobias Dinkelborg und Dennis Hamrun

VfL Benrath - VfL Jüchen 2:0. Das Team von Trainer Frank Stoffels konnte gegen den Gast aus Jüchen den ersten Saisonsieg in der Fußball-Landesliga feiern. Im Endeffekt ging das 2:0 auch völlig in Ordnung, obwohl sich der VfL gerade zu Beginn sehr schwer tat und nur mühsam in die Begegnung fand. "Die ersten zwanzig Minuten waren wirklich nicht gut", sagte auch Coach Stoffels hinterher. "Der Gegner hatte mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen." Das änderte sich erst nach der ersten von zwei Trinkpausen. Plötzlich war Benrath präsenter und ging durch Sascha Willms 1:0 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Schützlinge von Trainer Stoffels vollends die Spielkontrolle übernommen. Und das führte relativ zeitig zum zweiten Tor. Erzielt hatte es wieder Angreifer Willms, diesmal nach Vorarbeit von Yannick Krohn. Als Schiedsrichter Daniel Schierok die Partie dann beendete, war die Erleichterung freilich groß. Der erste Erfolg im vierten Spiel, und das bei schon fast tropischen Temperaturen. Stoffels resümierte: "Klar, wir sind alle froh. Aber wenn man gut arbeitet, sind die Punkte auch ein Stück weit normal."

SC Velbert - TV Kalkum-Wittlaer 3:0. Ein wenig Enttäuschung schwang mit in den Worten von Trainer Holger Sturm. Verständlicherweise, denn der TV Kalkum-Wittlaer hatte beim SC Velbert eine 0:3-Niederlage hinnehmen müssen. "Unsere Mannschaftsleistung war katastrophal, genau wie die Körpersprache", analysierte der Coach, schob aber unmittelbar nach: "Das ist für uns kein Beinbruch. Denn wir sind noch voll im Soll."

Es wäre zugegebenermaßen auch ein wenig vermessen, nach der ersten Saisonniederlage sofort den Kopf in den Sand zu stecken. Zwar war Velbert ein keineswegs übermächtiger Gegner, vor dem Tor aber brandgefährlich. Das galt ganz besonders für Robin Hilger, der alle drei Treffer erzielte und die Wittlaerer geradezu im Alleingang besiegte.

VSF Amern - Rather SV 1:1. Das Team von Christian Schmitz kam trotz insgesamt sehr ansprechender Leistung nicht über ein Remis hinaus. Besonders unglücklich: Den Ausgleich der Gastgeber fingen sich die Rather erst in letzter Minute durch ein Eigentor von Phillip Younes. Das 1:0 für den RSV, das Niklas Wesseln nach einem abgefälschten Freistoß per Dropkick in der 72. Minute erzielte, war mehr als verdient. Der einzige Vorwurf, den man der jungen Mannschaft von Christian Schmitz im Rückblick machen konnte, war lediglich die etwas fahrlässige Chancenverwertung. Vor allem nach dem 1:0 ließ der RSV mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt. Amern versuchte sich seine Torchancen in dieser Phase hauptsächlich durch lange Bälle auf Offensivkraft Rene Jansen zu erzwingen. So konnten die Hausherren die mangelhafte Chancenverwertung der Rather in letzter Minute doch noch bestrafen und den Spielverlauf auf den Kopf stellen.

Christian Schmitz zeigte sich nur bedingt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Vor diesem Spiel hätte ich ein solches Ergebnis sofort unterschrieben", sagte er. "Aber nach den Spiel habe ich natürlich das Gefühl, dass wir hier unnötig Punkte verschenkt haben."

SSVg Heiligenhaus - DSC 99 0:3. Auch am vierten Spieltag ging es für den DSC weiter bergauf. Das Team von Trainer Sebastian Saufhaus setzte sich gegen die Spielvereinigung Heiligenhaus mit 3:0 durch.

Dabei offenbarten die 99er vor allem in der ersten Halbzeit ungewohnte spielerische Schwächen. Nach einer guten Flanke von Maurice Ryboth konnte DSC-Stürmer Shun Terada die Gäste in der zehnten Spielminute zwar schon früh in Führung bringen, danach leistete man sich jedoch eine Phase der Unkonzentriertheit und Passivität, die die Heiligenhauser zum Glück des DSC nicht auszunutzen wussten. Anscheinend fand Saufhaus in der Halbzeitpause daraufhin aber die angemessenen Worte, denn sein Team zeigte sich nach dem Wiederanpfiff deutlich aktiver und entschlossener. Davon profitierte vor allem Shun Terada, der nach Vorlagen von Benjamin Flott (46.) und Marc Paul (48.) innerhalb von kürzester Zeit jegliche Hoffnung der Gastgeber auf einen Punkterfolg zunichte machte.

"Wir haben zwar kein sehr gutes Spiel gemacht, waren aber in den entscheidenden Momenten zur Stelle", resümierte Saufhaus nach dem Abpfiff.

Quelle: RP
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