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Angermund/Wittlaer
Ein neues Gesicht für die Polizei

Stefan Sell: Bezirksdienstbeamter für Düsseldorf-Angermund/-Wittlaer
Stefan Sell ist mit dem Fahrrad im Norden unterwegs. FOTO: A. Endermann
Angermund/Wittlaer. Stefan Sell ist der neue Bezirksdienstbeamte für die Stadtteile Angermund und Wittlaer. Der 39-Jährige kennt sein Einsatzgebiet schon gut, denn er war in den vergangenen Jahren in der Flughafenwache tätig.

Dort hat er unter anderem im Schichtdienst gearbeitet, ist Streife gefahren oder hat am Funkarbeitsplatz Einsätze koordiniert. "Ich war immer im Düsseldorfer Norden tätig und kenne die Gegebenheiten", sagt der Polizeihauptkommissar.

Der sportliche Beamte, der im Duisburger Süden wohnt, fährt mit dem Fahrrad zu seiner neuen Dienststelle in der Straße An St. Swidbert 17 im historischen Ortskern von Kaiserswerth. Das Büro teilt er sich mit Wolfgang Stahl, der für Lohausen und Teile von Stockum zuständig ist, und mit dem Bezirksbeamten für Kaiserswerth und Kalkum Klaus Luberichs. Meistens ist Sell aber in seinen beiden Stadtteilen anzutreffen und da er dafür auch das Fahrrad nutzt, legt er schon einmal bis zu 50 Kilometer am Tag zurück. "Dass ich dienstlich Fahrradfahren kann, ist für mich der pure Luxus", sagt Sell.

Das ist aber nicht das Einzige, was er an seinem neuen Aufgabenbereich schätzt. "Für mich ist es eine Wohltat, nun mehr Zeit für die Menschen zu haben. In Angermund und Wittlaer gibt es keine sozialen Extremprobleme, so dass ich mich um viele Bereich kümmern kann. Das sind tolle Stadtteile, in denen die Menschen gerne leben." So ist der Beamte, der stets gut erkennbar in Uniform unterwegs ist, vor allen Dingen ein Ansprechpartner für die Bürger. Auf dem kurzen Dienstweg können diese auf Probleme aufmerksam machen und um Hilfe bitten. "Nach dem tödlichen Unfall mit dem neunjährigen Mädchen in Wittlaer ist die Verkehrssicherheit zurzeit ein großes Thema."

Als Vater zweier Söhne im Alter von zehn und acht Jahren liegt die Sicherheit von Kindern Sell besonders am Herzen. "Ich will da auch Vorbild sein, trage deshalb immer Helm und eine Warnweste." Zudem ist der Polizist viel auf den Schulwegen unterwegs und führt an den beiden Grundschulen Fahrradtraining durch.

Zu seiner Arbeit gehört es zudem Präsenz zu zeigen. Weitere Aufgaben sind Gefahren abzuwehren, Kriminalitätsbekämpfung, Opferschutz und Opferhilfe, das Vollstrecken von Haftbefehlen, das Ermitteln von Aufenthaltsorten von Personen und Kontakt nicht nur zu den Bürgern, sondern auch zu Politikern, Vereinen und Institutionen zu pflegen und die Feste im Stadtteil, wie die St. Martinszüge, zu begleiten.

Wer den Bezirksbeamten nicht auf der Straße antrifft, kann ihn telefonisch unter 0211 87508169 erreichen. Zudem findet dienstags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr eine Bürgersprechstunde in der Dienststelle, An St. Swidbert 17, statt.

(brab)
 
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