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Bilk
Erweiterungsbau des Berufskollegs liegt vor dem Zeitplan

Bilk: Erweiterungsbau des Berufskollegs liegt vor dem Zeitplan
Der neue Erweiterungsbau des Heinrich-Hertz-Berufskollegs an der Redinghovenstraße soll Mitte 2018 fertig werden. FOTO: Landeshauptstadt Düsseldorf
Bilk. Das Heinrich-Hertz-Berufskolleg an der Redinghovenstraße in Bilk bekommt einen Erweiterungsbau mit 26 neuen Unterrichts- und 14 Laborräumen. Der Grundstein für das viergeschossige Gebäude wurde im Januar gelegt. Nach einer siebenmonatigen Bauphase wurde gestern auf dem neuen Campus des Berufskollegs Richtfest gefeiert. Damit liegt der Bau an der Redinghovenstraße fünf Wochen vor dem Zeitplan und laut Stadtdirektor Burkhard Hintzsche "nicht nach Kölner Vorbild außerhalb der Kosten," sondern sogar "unterhalb des Kostenrahmens". Von Julietta C. Bandel

Das Investitionsvolumen der Landeshauptstadt beläuft sich bei dem Projekt auf rund 17,6 Millionen Euro. Diese Summe beinhaltet auch die Kosten für die Ausstattung der Räume und die modernen Laboratorien. Den Grund für die frühe Fertigstellung des Rohbaus und den Überschuss in der Kasse sehen die Beteiligten in der gründlichen Planung des Projekts. Besonders hervorgehoben wurde dabei der Architekt Helmut Heuer, der nicht nur das Gebäude entwarf, sondern ebenfalls maßgeblich an der Kostenplanung beteiligt war.

Stadtdirektor Hintzsche beteiligte sich gestern an der Tradition, gemeinsam mit den anderen drei Bauherren den "letzten Nagel" in einen Dachstuhlbalken zu schlagen. Bei den Beteiligten handelte es sich um Schulleiter Michael Suermann, Heinrich Labbert (Geschäftsführer der IPM, dem städtischen Tochterunternehmen, welches das Vorhaben realisiert) und Dagmar Wandt (Leiterin des Schulverwaltungsamtes).

Bezugsfähig soll der Bau im Sommer 2018 sein. Er soll Platz für 750 weitere Schülerinnen und Schüler bieten. Die aktuellen 2500 Schüler wurden ebenfalls in die Planung mit einbezogen mit dem Wunsch nach mehr "Waldblick", woraufhin das Baumkonzept angepasst wurde.

Das vorhandene Heinrich-Hertz-Berufskolleg an der Redinghovenstraße entstand in den 1950er Jahren und besteht derzeit aus drei Gebäuden. Der nun entstehende Bau ergänzt die Anlage um ein weiteres viergeschossiges Gebäude, das den Abschluss der Schulanlage bilden soll. Mit räumlicher Einbeziehung des angrenzenden Franz-Jürgens-Berufskollegs soll nach Angaben der Stadt der Gedanke eines "Schulcampus" mit ausgeprägter gemeinsamer Identität gefördert werden. Das soll vor allem durch den im Zuge der Neubaumaßnahme entstehenden großflächigen und zusammenhängenden Schulhof gelingen.

Quelle: RP
 
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