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Garath
Bauarbeiten in Garath Nord-West machen sichtbare Fortschritte

Garath. Mit der Fertigstellung des Platzes an der Josef-Kleesattel-Straße ist allerdings nicht vor Mitte Mai/Anfang Juni zu rechnen. Von Birgit Wanninger

Es ist und bleibt eine Dauerbaustelle. Die Rede ist vom Einkaufszentrum Garath Nord-West an der Josef-Kleesattel-Straße. Dort sind zwar einige Arbeiter seit Anfang des Monats damit beschäftigt, die Vorrichtungen für die künftige Dachkonstruktion zu erstellen, doch ein Ende ist nicht in Sicht.

"Wir haben vom Amt für Verkehrsmanagement ein Schreiben erhalten, dass die Arbeiten für die künftige Glasüberdachung noch bis zum 30. April dauern werden", sagt John Azzarini vom gleichnamigen Friseurladen an der Josef-Kleesattel-Straße. Er nimmt es inzwischen gelassen, genauso wie seine Nachbarn.

Denn Leitern und schweres Gerät stehen in der kleinen Fußgängerzone. Die Bodenarbeiten sind größtenteils abgeschlossen. Dicke Säulen kommen aus dem Boden, tief eingebaut ins Fundament, um die schwere Dachkonstruktion zu halten, die mit den Stahlträgern an der Wand verbunden ist. Die Träger ragen rund drei Meter in die Fußgängerzone hinein. "Ich habe mir das Glasdach kleiner vorgestellt. Hoffentlich ist es dann nicht zu wuchtig", sagt Azzarini. Aber eigentlich sei es nicht so schlimm. Hauptsache sei, dass die Arbeiten jetzt zügig voranschreiten, meint er.

Inzwischen ist auch die Rampe fertiggestellt, die Richtung Dietrich-Bonhoeffer-Kirche führt. Sie ist neu gepflastert, aber schmaler geworden, so dass theoretisch kein Rettungswagen durchkommt, wollte er bis vor die Apotheke oder das Ärztehaus fahren. Denn die relativ steile Rampe endet direkt vor einer der neuen Laternen.

Die neuen Lampen, auch die zwischen den Platanen, sind inzwischen voll funktionstüchtig und leuchten abends schon.

Bliebe noch der eigentliche Platz, auf dem der Schotter verteilt ist. Hier soll noch ein neuer Boden gelegt werden. Der Platz soll einen versickerungsfähigen Belag bekommen. Mit dieser Arbeit kann aber erst angefangen werden, wenn die Temperaturen nachts nicht mehr unter fünf Grad sinken. Vor den Eisheiligen sei also mit keinem Abschluss zu rechnen, meint Azzarini. Anschließend müssen noch Bänke aufgestellt sowie Mülleimer und Fahrradständer positioniert werden. Dann ist Mitte Mai, Anfang Juni. Dabei hätte der Platz schon vergangenes Jahr fertig sein sollen.

Quelle: RP
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