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Garath
Garather Schützen feiern 50-jähriges Bestehen

Garath. Ein 50-jähriges Vereinsbestehen ist ein guter Grund zum Feiern. Darum hatte der Garather Schützenverein zu seinem Fünfzigsten alle Freunde und Förderer zu einem kleinen Festakt in den Arenasaal der Freizeitstätte eingeladen, und viele füllten das große Rund des Saales. Mit frohem Spiel eröffnete das Garather Fanfarencorps und der Regiments-Spielmannszug Blau-Weiß begleitet von Fahnenabordnungen des Regiments die Feier. Als Gäste begrüßte Schützenchef Michael Haas auch MdB Silvia Pantel und MdL Peter Preuß (beide CDU), einige Vertreter des Rates, der Ortspolitik und -verwaltung, der Vereine und der befreundeten Schützengesellschaften sowie das Gründungs- und Ehrenmitglied Walter Bartelmus.

In seiner Festrede kam Michael Haas auf die lange Schützentradition zu sprechen, die zurückgeht in eine Zeit, in der die Bürger ihre Städte noch mit Waffengewalt verteidigen mussten und sich dazu in "Gilden" und "Bruderschaften" zusammenschlossen. Im 15. und 16. Jahrhundert entstanden dann die Schützenfeste, die im Laufe der Zeit aber versanken und erst durch Gründung des deutschen Schützenbundes im Jahre 1861 wiederbelebt wurden. "So gesehen ist die Geschichte unseres Garather Schützenvereins noch recht jung", fand Michael Haas.

Er erinnerte daran, dass man sich in er Anfangszeit im Lokal "Goldener Ring" getroffen hatte, die ersten Schießstände am "alten Garather Hof" (heute eine Tankstelle) und im Schlosshof Garath standen, und man die Krönungsbälle meistens in der Schulaula an der Emil-Barth-Straße gefeiert habe. Entscheidend prägten diese Zeit die damaligen Chefs Cord Wedberg, Rudi Wittke, Werner Schulte und bis 2014 Peter Hallen. Stolz bemerkte der Schützenchef, dass man heute ein eigenes Vereinsgelände mit Hochschießstand und dazu gehörender Gaststätte habe.

Zählte man im Gründungsjahr 1967 noch 33 Mitglieder, so besteht der Verein heute aus 13 Gesellschaften mit 170 aktiven Mitgliedern, 60 Jungschützen und 40 Passiven. Dank sagte Haas den Schützenvereinen Stockum, Derendorf, Gerresheim und Rath, die die Garather in den Anfangsjahren in ihre Obhut nahmen. In diesen Dank schloss er auch die Ortsvereine des Stadtbezirks, die Verwaltung und Politik ein, "denn ohne eure Hilfe wären wir nicht da, wo wir jetzt sind, nämlich auf einem guten Weg."

Kurze Grußworte sagten Protektor Harald Wachter und Bezirksvorsteher Uwe Sievers, der zudem einen Scheck überreichte. Mit einer von Bendels-Musikern und den Garather Musikzügen begleiteten Dia-Show über "50 Jahre Garather Schützenverein" endete die Feier, in der auch viele Erinnerungen bei kühlen Getränken ausgetauscht wurden.

(lers.)
 
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