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Kaiserswerth
Haltestelle wird nicht nachgerüstet

Kaiserswerth. Sicherheit am Klemensplatz sei ausreichend, sagt die Stadtverwaltung.

Keine Einigkeit herrscht zwischen Verwaltung und Lokalpolitikern bei der Beurteilung der Sicherheit an der Stadtbahnhaltestelle am Klemensplatz. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 5 hatte dazu eine Anfrage gestellt, weil sich Bürger besorgt über die Sicherheit geäußert hätten. "Insbesondere halten sie die Licht- und Tonsignale für nicht ausreichend, um Fußgänger, die die Gleise überqueren möchten, vor nahenden U-Bahnen zu warnen", sagt die CDU. Diese Einschätzung teilt die Verwaltung jedoch nicht. Die Station wäre übersichtlich gestaltet, so "dass auch ohne akustische und optische Warnsignale ein rechtzeitiges Erkennen von herannahenden Schienenfahrzeugen gegeben" sei, sagt die Verwaltung.

Gefährliche Situationen würden hingegen entstehen, wenn die Verkehrsteilnehmer sich unaufmerksam und damit fahrlässig verhalten würden. Da sei noch Verbesserungspotential vorhanden, so die Verwaltung.

Ihre Aufmerksamkeit soll durch Aktionen wie "Stop, Guck, Go" verbessert werden. Solch eine Aktion, die zusammen von der Rheinbahn, der Polizei und dem Amt für Verkehrsmanagement am 5. April in Kaiserswerth durchgeführt wurde, könne zu einem aufmerksameren Verhalten der Bürger bei der Querung von Gleisen führen.

Die CDU will sich aber nicht mit der Antwort zufrieden geben und erfahren, welche Verbesserungsmöglichkeiten es über die Verkehrserziehung hinaus besonders für Kinder geben könnte. Emmanouil Mastrokoukos (Linke) regt an, mit der Rheinbahn über eine Verminderung der Geschwindigkeit der dort fahrenden Bahnen zu sprechen. Diese würden in den Haltestellenbereich oft viel zu schnell einfahren.

(brab)
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