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Oberbilk
Angeklagter bestreitet Büdchen-Einbruch

Oberbilk. Mit der schnoddrigen Erklärung, damit habe er "nix zu tun", hat ein 20-Jähriger gestern vorm Amtsgericht unwirsch auf die Anklage wegen eines ungewöhnlichen Büdchen-Café-Einbruchs reagiert. Mit vier bisher unbekannten Komplizen soll er nachts nämlich über einen Nebenraum und eine extra aufgestemmte Trennwand gewaltsam in die Geschäftsräume gelangt sein, dort erbeutete das Quintett dann Zigaretten und Bargeld im Wert von mindestens 7300 Euro.

Obwohl die Täter, die bei ihrer anschließenden Flucht von Zeugen beobachtet wurden, in den gesamten Geschäftsräumen eine klebrige Flüssigkeit zur Verwischung der Tatspuren verteilt hatten, soll dem Vernehmen nach eine Fingerspur von dem 20-Jährigen am Tatort gefunden worden sein. Dass er bei seiner Festnahme im Besitz einer geringen Drogenmenge war, räumte er gestern im Prozess ein. Doch mit dem Büdchen-Einbruch in direkter Nähe zum Justizzentrum am Oberbilker Markt will er nichts zu tun haben. Das Jugendgericht brach den Prozess daraufhin vorerst ab, Ende des Monates soll die Verhandlung dann mit etlichen Zeugen fortgesetzt werden.

(wuk)
 
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