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Oberbilk
Studenten zeigen Mode-Kollektionen

Oberbilk. Bei der Schau "Dupourfash" wurden rund 100 Outfits im Tanzhaus gezeigt. Von Johanna Küppers

Ihre Originale gibt Viktoria Lepeschko nicht ab. Sie ist angehende Designerin an der Mediadesign Hochschule und durfte am Montagabend ihre Kollektion auf der Dupourfash präsentieren. Der Eigensinn der 22-jährigen hat einen einfachen Grund: Falls sie eine bekannte Modedesignerin wird, möchte sie ihre ersten Stücke auf einer Vernissage ausstellen können. Die Dupourfash (ausgeschrieben: Düsseldorf pour fashion) bot 28 Studierenden die Möglichkeit, einmal den Ernstfall zu proben. Insgesamt wurden rund 100 Outfits präsentiert.

Bereits im vergangenen Jahr startete die Modenschau-Reihe, allerdings in den Räumen der Mediadesign Hochschule, dieses Jahr fand die Veranstaltung im Tanzhaus NRW statt. Die Kollektionen wurden im Rahmen eines freiwilligen Kurses, neben dem Studium erarbeitet. Nicole Süß, Professorin für Modedesign, begleitete die Teilnehmer dabei und gab Themenschwerpunkte vor. Zudem haben für die Planung des Abends mehrere Fachbereiche zusammengearbeitet - neben den Modedesignern, war auch ein Team aus dem Medienmanagement und der Mediengrafik dabei. Süß sei stolz über den reibungslosen Ablauf. Normalerweise habe man zur Vorbereitung einer solchen Show fünf Monate Zeit, die Studierenden hatten jetzt nur drei, das bedeute enormer Stress. Das Showkonzept musste entworfen, Modelcastings durchgeführt und die Kollektion geschneidert werden. Am Ende war auch Viktoria Lepeschko zufrieden und freute sich. "Wir haben zwar noch bis heute Morgen genäht, aber schließlich ist es schön, die Stücke auf der Bühne zu sehen. Durch meine Kollektion habe ich die Möglichkeit, anderen Menschen meine Gedanken mitzuteilen und näher zu bringen. Das Publikum lernt meine innersten Werte kennen", sagt die Studentin.

Die Idee zu ihrer Kollektion entwickelte sich allerdings eher zufällig, inspiriert wurde Lepeschko durch ihren Nebenjob in einem Club - an einem Eventabend mit dem Titel "Hardcore Techno". Die Gäste hätten sich dort wie in den 90ern gekleidet, tanzten eigenartig und erschienen für sie aus einer anderen Welt. Für die Besucher selbst, war es aber wahrscheinlich ein perfekter Moment. Der Gedanke zur Themenvorgabe "perfekt-unperfekt" war geboren.

Quelle: RP
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