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Pempelfort
Reha-Sport bei Patienten beliebt

Pempelfort. Wöchentlich trainieren mittlerweile knapp 350 Mitglieder in dem Verein Rehavital. Dieses Jahr feiert der Verein sein zehnjähriges Bestehen. "Immer mehr Ärzte verschrieben ihren Patienten damals Rezepte für eine Rehabilitationstherapie", sagt Marion Dammer, Vorstandsvorsitzende von Rehavital. Die Diplom-Sportlerin, die ihren Schwerpunkt auf Behindertensport und Rehabilitation legt, erkannte den Bedarf an gezielten Sporttherapien und gründete den gemeinnützigen Verein. Neun Therapeuten unterstützen sie inzwischen in dem gemeinnützigen Verein.

Bei Rehavital geht es darum, chronische Schmerzen zu lindern. Gerade Rückenschmerzen sind ein häufig auftretendes Problem, beruflich bedingt, mutmaßt Dammer. Die Physiotherapeuten arbeiten mit den Patienten auf Matten, immer in Gruppen von zehn bis 15 Leuten. Zum Muskelaufbau werden Hanteln mit einem Maximalgewicht von zwei Kilogramm genutzt. Reha macht, wer ein Rezept von seinem Arzt bekommt. Die Krankenkasse beteiligt sich finanziell. Alternativ kann der Patient Vereinsmitglied werden. Das kostet zwischen 25 und 40 Euro monatlich und verspricht bessere Leistungen: Die Mitglieder dürfen ein bis zwei Mal mehr in der Woche den Geräte- und Fitnessbereich nutzen. Etwa 30 Mitglieder nehmen dieses Angebot derzeit war.

Ein gemeinnütziger Verein darf in geringem Maße Gewinne und auch Verluste machen. Die Beiträge werden überwiegend für Miete und Personalkosten aufgewendet, fließen also wieder in den Verein. Auch die Mitgliedsbeiträge, die Marion Dammer von ihren Mitgliedern erbittet, werden direkt wieder investiert: beispielsweise in neue Geräte. Dass sich ihr Verein so etabliert und nun ein Jahrzehnt lang besteht, hat Dammer bei der Gründung nicht erwartet. Sie ist heute jedoch von der Wichtigkeit der Reha-Therapie durch die heutigen Arbeitsbedingungen überzeugt.

(alsa)
 
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