| 00.00 Uhr

Rath
Prozess um tödlichen Unfall verschoben

Rath. Weil weitere Ermittlungen nötig seien, hat das Amtsgericht den für gestern geplanten Prozess gegen einen Rheinbahnfahrer (28) kurzfristig abgesetzt. Als Fahrer der Linie U72 in Richtung Ratingen soll er im Juli 2016 vor der Haltestelle Rather Broich zu spät gebremst, dadurch einen 77-jährigen Fußgänger auf den Gleisen mit dem Zugwagen gerammt und soweit weggeschleudert haben, dass der Rentner noch vor Ort starb. Dem Fahrer wird laut Anklage nun fahrlässige Tötung vorgeworfen, weil er bei rechtzeitig eingeleiteter Vollbremsung nach bisheriger Ansicht noch rechtzeitig vor dem Senior zum Stehen gekommen wäre. Wann der Prozess neu angesetzt wird, steht noch nicht fest.
(wuk)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Rath: Prozess um tödlichen Unfall verschoben


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.