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Unterrath
Ein neues Haus für Senioren

Unterrath: Ein neues Haus für Senioren
Zimmermann Sven Schlösser, Finanzvorstand der Graf-Recke-Stiftung Petra Skodzig und Geschäftsbereichsleiter Joachim Köhn (v.l.). FOTO: D. Banner
Unterrath. Die Graf-Recke-Stiftung baut damit ihr Pflege-Angebot in Unterrath aus. Von Julia Brabeck

Das ehemalige Gemeindehaus der evangelischen Kirche Am Röttchen 3 wurde abgerissen und an seinem Platz entsteht zurzeit ein neues Gebäude der Graf-Recke-Stiftung, welches unterschiedliche Betreuungsangebote für Senioren beherbergen wird. Zehn Monate nach der feierlichen Grundsteinlegung wurde dort nun Richtfest gefeiert. Gebaut wird ein Gebäude, das zur Straße hin mit drei Geschossen und einem Satteldach und an der Rückseite eingeschossig gestaltet wird. Insgesamt wird dieses 900 Quadratmeter Nutzfläche erhalten.

Finanziert aus Eigen- sowie Fördermitteln der Deutschen Fernsehlotterie und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW entsteht ein Haus mit einem Angebotsmix aus ambulanten, teilstationären und stationären pflegerischen Leistungen. Zusätzlich wird ein Quartiersbüro eingerichtet. Dessen Zimmer sollen nach 18 Uhr auch für Stadtteilarbeit genutzt werden können.

Mit dieser Ergänzung zur bestehenden stationären Einrichtung "Zum Königshof" und dem ambulanten Pflegedienst "recke:mobil" bietet die Stiftung dann im Stadtteil Unterrath von der niederschwelligen Versorgung zu Hause bis zur stationären Pflege alle Möglichkeiten der Versorgung.

"Wir freuen uns, den Bürgern des Stadtteils und im Düsseldorfer Norden in diesem Haus künftig individuelle Angebote im Bereich Pflege und Betreuung machen zu können", sagt Joachim Köhn, Geschäftsbereichsleiter Wohnen und Pflege. Mit der benachbarten evangelischen Kirchengemeinde strebe man eine intensive Zusammenarbeit an.

Das Haus soll im Frühjahr 2018 fertig sein und eingeweiht werden. Auf dem Grundstück werden sieben Parkplätze eingerichtet. Zudem wird es eine Zufahrt geben, damit die Abhol- und Bringdienste nicht den Verkehr auf der Straße Am Röttchen behindern.

Quelle: RP
 
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