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Unterrath
Gemeindeleben wird an die Petruskirche verlagert

Unterrath. Das Leben der Evangelischen Gemeinde Unterrath soll sich längerfristig auf dem Standort an der Petruskirche in der Straße Am Röttchen konzentrieren. Dafür werden zurzeit die Voraussetzungen geschaffen. In einer Gemeindeversammlung am Sonntag, 3. September, wird das Presbyterium den Gemeindegliedern nach dem 11-Uhr-Gottesdienst in der Petruskirche einen Zwischenbericht geben und über die weiteren Schritte informieren.

Fest steht, dass auf der Wiese neben der unter Denkmalschutz stehenden Petruskirche ein neuer Gemeindesaal gebaut wird. Dort sollen Sanitärräume, eine Küche und ein multifunktionaler Saal eingerichtet werden. Der Saal kann bei Bedarf geteilt werden.

Der Neubau wird komplett barrierefrei gestaltet. Langfristig soll auch das benachbarte Pfarrhaus, in dem zurzeit unbegleitete jugendliche Flüchtlinge leben, in ein Gemeindehaus umgestaltet werden. Bis die Arbeiten abgeschlossen werden, bleibt das Gemeindehaus am Diezelweg für alle Gruppen geöffnet. "Aus diesem Grund werden kurzfristig unbedingt notwendige Reparaturen im Gemeindehaus am Diezelweg durchgeführt, die aus Sicherheitsgründen absolut unerlässlich sind", teilt das Presbyterium mit. Dieses wird im November erneut der Gemeinde über den Stand der Umstrukturierung berichten. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Die Konzentration an einem Ort ist eine Voraussetzung für eine anstehende Fusion mit einer anderen evangelischen Gemeinde. So sollen sich bis 2030 alle evangelischen Kirchengemeinden in Düsseldorf so aufgestellt haben, dass sie trotz sinkender Mitgliederzahlen und Einnahmen zukunftssicher sein werden.

Anfang der 1970 Jahre hatte die Unterrather Gemeinde noch 15.000 Mitglieder, jetzt sind es nur noch 5700 und die Tendenz ist fallend. Deshalb wurden schon das Gemeindehaus der Petruskirche und die Matthiaskirche in Lichtenbroich veräußert.

(brab)
 
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