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Düsseldorf
Varianten für den Vatertag

Zehn Ausflugstipps für den Vatertag
Zehn Ausflugstipps für den Vatertag FOTO: M. Reuter
Düsseldorf. Männer ziehen heute gerne mit dem Bollerwagen um die Häuser. Fünf Vorschläge für den perfekten Tag. Von Marc Ingel und Torsten Thissen

Im größten Hit von Herbert Grönemeyer heißt es "Männer nehmen in den Arm, Männer geben Geborgenheit. Männer weinen heimlich, Männer brauchen viel Zärtlichkeit." Doch vor allem brauchen Männer - wie jeder weiß - Zeit für und unter sich. Besonders Väter, und deshalb gibt es auch den Vatertag, an dem das Fahrrad aus dem Keller geholt wird oder der Bollerwagen oder beides. Hier fünf Vorschläge, diesen Feiertag würdig zu begehen.

Für Traditionalisten (Süd): Von Hamm in die Altstadt Der größte Vorteil dieser Tour: Man kann sich kaum verfahren, es geht immer am Rhein lang. Start und Treffpunkt ist der Hammer Blick, Fährstraße 253a, wo es ab 13 Uhr sogar Gegrilltes zum Vatertag gibt. Wie für alle Touren gilt auch hier: Wer sich wohlfühlt, kann direkt dortbleiben. Für eine Pause bietet sich dann wieder der Paradiesstrand (Höher Bremer Straße 47) an.

Proviant ist hier allerdings mitzubringen. Durchs Industriegebiet ist man flugs im Medienhafen, wo die Vatertagsausflügler sich etwa im Eigelstein (Hammer Str. 17) erfrischen können. Schließlich ist es nur noch ein Steinwurf bis in die Altstadt, wo Füchschen, Uerige oder Schumacher bestens vorbereitet sind.

Für Traditionalisten (Nord): Von Pempelfort in die Altstadt Den Menschen in Pempelfort sagt man ja neuerdings nach, sie seien hip.

Aber man muss auch einmal im Jahr einfach nur Mann sein dürfen, eben heute. Und es muss ja auch nicht unbedingt der Bollerwagen sein, um Vorräte zu transportieren. Alternativ bietet sich die gute alte Rein-Tour an (da rein, wieder raus, in die nächste Kneipe rein). Das erfordert eine solide Grundlage, die die Teilnehmer sich mit einem Frühstück im Brauhaus am Dreieck an der Blücherstraße verschaffen können (ab 11.30 Uhr). Ist das erste Alt dazu gekippt, schlendert die Gruppe gemütlich die Klever Straße herunter zum Rhein.

Nächster Anlaufpunkt ist das Fortuna-Büdchen, wo es sich schon aus Tradition geziemt, kurz auf Flaschenbier umzusteigen. Derart gestärkt geht es in Richtung Altstadt, wo das Kreuzherreneck ab 15 Uhr Live-Musik bietet: Dort lädt der "Dritte Freier" zur "Willkommen im Kreis der Intelligenten"-Tour 2017 ein. Wenn das nicht vielversprechend klingt. Absacker im Anschluss nach Belieben.

Für Väter und Kinder Es soll Männer geben, die gerade am Vatertag etwas mit ihren Kindern machen wollen.

Mika Hahn ist einer von ihnen, und er leitet die Classic Remise (Harffstraße 110a). Sein Sohn zeigt an diesem Tag seine Rutschauto-Sammlung, und Hahn zeigt andere historische Spielzeugautos, die die Kinder auch ausprobieren können. Von hier aus geht es zur Kampfkunstschule Düsseldorf (Harffstraße 37), von 13 bis 14 Uhr gibt ein Trainer Vätern und ihren Kindern eine kleine Einführung in das Programm. Weiter geht es in den benachbarten Südpark mit Streichelzoo, Seilspielplatz und dem Café Südpark.

Für Action-Begeisterte Bei dieser Tour rund um den Unterbacher See ist der Treffpunkt der Hochseilgarten. Hier (Eichkatzstr. 8) können sich die Vatertagsausflügler in Geschicklichkeit und Wagemut messen. Anmeldung unter Tel. 47476780 oder direkt vor Ort. Am Jachthafen kann man in See stechen. Etwa mit den Tretbooten "Pioneer", "Nixe" "Sea Buggy" und "Ferrari". Danach empfiehlt sich ein Abstecher in den Biergarten am Nordstrand.

Für Männer mit Fernweh Den Vatertag kann man natürlich auch wunderbar außerhalb von Düsseldorf genießen - zum Beispiel am Steinhuder Meer, wo neben dem größten See Nordwestdeutschlands auch ein Naturpark eine träumerisch schöne Landschaft bietet. Mag sein, dass Simon Schad und seine Kumpels das nur sekundär interessiert. Jedes Jahr verbringt die Gruppe mit Männern zwischen 23 und 61 Jahren aus Reisholz den Vatertag zusammen, mal am Unterbacher See, mal in Oberbilk, "jetzt halt am Steinhuder Meer", sagt Schade.

Ihre Verbindung: Alle sind eingefleischte (und unverbesserliche) Fortuna-Fans. Ihr Ausflugsziel hat nur einen Haken: "Das Bier dort ist ungenießbar", sagt Schade. Also hat bereits die Vorhut einige Fässer Füchschen gen Norden transportiert, gestern nahmen die Nachzügler mit Schade dann noch ein paar Kästen und Fässer mit. Und wie es sich gehört, war auch ein richtiger Bollerwagen mit im Gepäck.

Quelle: RP
 
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