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Duisburg
Auszeichnungen für die Besten

Duisburg. Die IHK ehrte im TaM die besten Auszubildenden und verteilte Preise an Schülerteams, die mit wirtschaftlichen Aktivitäten eigene Akzente setzten. Von Wiebke Scheffler

Im Theater am Marientor ehrte die IHK die Besten: Die Topleistungen von 516 Absolventen des Aus- und Weiterbildungsjahrganges 2016 wurden in einer feierlichen Runde gewürdigt. Außerdem wurde der IHK-Schulpreis zum 15. Mal verliehen.

Punkt 10 Uhr ertönt der Gong, bevor die Moderatorin Beate Kowollik den feierlichen Vormittag offiziell einleitet. Über 1000 Besucher haben in dem großen Theatersaal Platz gefunden. Unter ihnen auch Ricarda Jäger. Gespannt wartet sie auf den Höhepunkt der zweistündigen Veranstaltung.

Ricarda Jäger ist eine von insgesamt 108 Absolventen, die an diesem Vormittag von IHK-Präsident Burkhard Landers die Auszeichnung für ihre Leistung entgegennehmen. Neben der beruflichen Erstausbildung wurde auch das Ergebnis von 408 Meistern, Fachwirten, Fachkaufleuten und Technischen Betriebswirten der beruflichen Weiterbildung anerkannt.

"Sie gehören zu den besten zwei Prozent und haben was ganz Großartiges geleistet", sagt Landers. "Ich spreche ihnen unsere Anerkennung und tiefen Respekt aus." Besonders die acht landesbesten Azubis, davon drei aus Duisburg, verdienten sich den Applaus des Publikums. "Sie haben diesen Lebensabschnitt mit Bravour gemeistert", beglückwünschte Duisburgs Bürgermeister Volker Mosblech die Absolventen. Einen Höhepunkt stellte bei dem Festakt die Verleihung des IHK-Schulpreises durch Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger dar. Zwölf Schülerteams aus der Stadt Duisburg und den Kreisen Kleve und Wesel nahmen in diesem Jahr an dem Wettbewerb teil. Die Duisburger Gesamtschule Aletta-Haniel landete mit ihrem Projekt "Supermarché International" auf dem zweiten Platz. Den ersten Platz belegte das jüngste Team des Wettbewerbsjahres - elf Fünftklässler der Städtischen Gesamtschule Emmerich konnten die Jury mit ihrem Projekt "Facility Team" überzeugen. Insgesamt wurde neben den ersten drei Plätzen auch ein Sonderpreis an das Berufskolleg Duisburg-Mitte mit dem Projekt "J&J IT-Services" verliehen.

Neben kulturellen Einlagen, wie der Auftritt des Comedian Sebastian 23, stand an diesem Vormittag auch die Bedeutung des dualen Ausbildungssystems im Vordergrund. "Das duale System ist tatsächlich ein Erfolgsmodell Made in Germany", sagt Landers. "Es bietet die besten Chancen für Betriebe, junge Leute und die Volkswirtschaft allgemein." In seiner Rede appellierte er an alle Gäste, Werbung für dieses System zu machen, um die Fachkräfte der regionalen Wirtschaft zu sichern.

Ricarda Jäger gehört bereits zu den Fachkräften, die es geschafft haben. Nach drei Jahren, in denen sie zur Brauerin und Mälzerin ausgebildet wurde, ist dieser Lebensabschnitt mit der Ehrung endgültig abgeschlossen. "Heute war ein aufregender Tag. Und es war sehr schön zu wissen, dass man wertgeschätzt wird", sagt die 23-Jährige. Jetzt strebt sie danach, einen Meister zu machen. Und ihr Rezept für den bisherigen Erfolg: Familie, Freunde und ein Betrieb, der sie gefördert und unterstützt hat.

Quelle: RP
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