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Duisburg
Größtes Geschäftsrisiko: Politische Entscheidungen

Duisburg. Die Unternehmen in der Region beurteilen die aktuelle wirtschaftliche Lage unverändert positiv. Zu dieser Einschätzung kommt die IHK in ihrer Herbstumfrage. Die Erwartungen an die Entwicklung fallen verhalten aus. In der Industrie steigt der Anteil zufriedener Unternehmen von 24 auf 29 Prozent, im Handel sinkt er von 35 auf 29 Prozent, bei den Dienstleistern von 38 auf 30 Prozent. Rund zwei Drittel aller Unternehmen gehen von einer stabilen weiteren Entwicklung aus, in der Industrie drei Viertel. Aber: In diesem Segment rechnen nur noch knapp 14 Prozent (Frühsommer: 23 Prozent) mit besseren Geschäften - der niedrigste Wert seit der Frühsommerumfrage 2012. Insgesamt bleiben die Erwartungen an das Auslandsgeschäft stabil, jedoch rechnet man in der Industrie mit einem stärkeren Rückgang der Exporte. Als Grund werden ein anhaltend schwieriges außenwirtschaftliches Umfeld sowie die Auswirkungen der Brexit-Entscheidung genannt. Nachdem im Frühsommer 23 Prozent aller Unternehmen angaben, Investitionen tätigen zu wollen, stieg die Zahl aktuell auf 26 Prozent an. Positiv wirken sich hier die Investitionsentscheidungen im Dienstleistungssektor aus. Vor allem Industriebetriebe wollen ihre Investitionsbudgets kürzen.

Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen betrachtet mehr als jedes zweite Unternehmen als größtes Geschäftsrisiko - der höchste Wert, der je in der IHK-Befragung am Niederrhein ermittelt wurde, in der Industrie sind es sogar 60 Prozent (Frühsommer: 57 Prozent). Wichtige Themen sind u.a. die geplanten Regelungen zum CO2-Zertifikatehandel und die Entwicklung der Märkte in Asien und den Vereinigten Staaten.

Quelle: RP
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