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Duisburg
UDE: CENIDE feiert zehnjähriges Bestehen

Der Ionenbeschleuniger an der Universität Duisburg-Essen
Der Ionenbeschleuniger an der Universität Duisburg-Essen FOTO: Aaron Clamann
Duisburg. An kleinsten Partikeln forschen und dabei in großen Dimensionen denken: Seit 2005 vernetzt das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) die Forschungs- und Lehraktivitäten der Universität Duisburg-Essen (UDE), die sich mit den Nanowissenschaften beschäftigen.

Die erste erfolgreiche Dekade wird am 15. Juli mit einem großen Jubiläumsfest am Duisburger Campus gefeiert. "Heute, zehn Jahre nach der Gründung, zählt CENIDE zu den führenden Nanozentren in Deutschland", sagt der wissenschaftliche Direktor Prof. Dr. Christof Schulz.

Das ist das zdi-Schülerlabor in Duisburg FOTO: Aaron Clamann

"Hier trifft das Know-how von mehr als 60 Arbeitsgruppen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Medizin zusammen." Das Spektrum reicht von der Grundlagenforschung bis hin zur anwendungsorientierten Forschung und zeichnet sich besonders durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit unter den Wissenschaftlern aus. Dabei kooperiert CENIDE mit Forschern aus aller Welt, u. a. auch mit Max-Planck-Instituten, den An-Instituten der UDE und namhaften Industrieunternehmen. Insbesondere das Thema Energie ist ein Schwerpunkt der Nanoforschung an der UDE. Um die Herausforderungen der Energieversorgung zu meistern, sind neuartige, maßgeschneiderte Materialien notwendig. Die Nanotechnologie kann dabei helfen, bestehende Verfahren der Erzeugung, Wandlung und Speicherung effizienter zu gestalten, oder auch ganz neue Wege zu finden.

Mit dem NETZ verfügt CENIDE seit 2013 über einen einzigartigen Forschungsbau, der sich dem Thema Nanomaterialien für die Energietechnik widmet.

Quelle: RP
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