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Rees
Haffen: Schützen wollen Geld für ihre Halle sammeln

Rees. Am Sonntag trafen sich die Schützen der St.-Lambertus-Bruderschaft zur Generalversammlung in der Schützenhalle. Dabei stimmten gut 50 Mitglieder über die Finanzierungspläne des geplanten Hallenumbaus ab.

Dass die Schützenhalle ein neues Gesicht bekommen und moderner werden soll, steht längst fest. Unter anderem sind eine schicke Glasfront und eine neue Theke geplant. Jetzt gibt es auch erste Ideen, wie das Ganze finanziert werden soll. Zumindest ein Teil der geplanten Kosten von 30.000 bis 40.000 Euro sollen mit Unterstützung der Volksbank über ein "Crowdfunding"- Projekt gesammelt werden. Vorbild für die Aktion ist die derzeit laufende Sammlung für den Erwerb der Skulptur "Paul" aus der Alltagsmenschen-Ausstellung, die ebenfalls über ein ähnliches Projekt finanziert wird.

Idee ist, dass jeder auf der Internetseite der Volksbank oder via Überweisungsträger einen beliebigen Betrag spenden kann. Dabei darf der Spender entscheiden, ob er anonym bleiben oder seinen Namen veröffentlichen möchte. Wer wie viel spendet, bleibt aber in jedem Fall geheim. "Es soll jeder so viel geben, wie er kann und will", meinte Brudermeister Hugo van Bebber. Man wolle auf keinen Fall die Vereinsmitglieder zur Zahlung eines bestimmten Betrages verpflichten, wie es in den 70er Jahren beim Bau der Halle war. Damals gab jeder Schützenbruder 300 Mark.

Darüber, wie viel Geld genau über die Spendenaktion zusammenkommen soll, verriet der Vorstand noch nichts. Fest steht aber, dass die Sammlung schon Ende August starten soll. Wird dann innerhalb weniger Wochen das anvisierte Ziel erreicht, gibt es durch die Volksbank eine zusätzliche Finanzspritze. "Wenn das Geld nicht zusammenkommt, bekommt jeder Spender sein Geld von der Volksbank zurücküberwiesen", erklärte Sebastian Liedmann, stellvertretender Brudermeister. Es gehe also niemand ein Risiko ein.

Bei der Versammlung gab es zudem sieben Neuaufnahmen. Sasha Schmidt wurde zum Adjutanten gewählt, der Programmablauf des anstehenden Schützenfestes im August wurde besprochen. Dieses Jahr gibt es aufgrund des 65-jährigen Bestehens der Jungschützen einige Besonderheiten. Neben einer Zeltdisco am Freitagabend soll aus allen bisherigen Jungschützenkönigen ein Kaiser ausgeschossen werden.

(sabr)
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