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Geldern
Bunt statt blau: Gegen Komasaufen

Geldern: Bunt statt blau: Gegen Komasaufen
Mit Plakat und Urkunde: Eva-Maria Schulte, Elena Schmitz, Samira Grabbe, Eric Westphäling, Lehrerin Marina Primus und Volker Dorissen (DAK). FOTO: Privat
Geldern. Schüler des Berufskollegs Kleve haben bei einer Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch teilgenommen und sind dafür ausgezeichnet worden. Es handelte sich um einen Plakatwettbewerb unter dem Titel "Bunt statt blau".

Mitgemacht hatte das Berufliche Gymnasium Gesundheit am Berufskolleg. 20 Schüler und ihre Lehrerin Marina Primus hatten sich im Frühjahr am bundesweiten Wettbewerb beteiligt, der seit sechs Jahren von der Krankenkasse DAK, dem Bund und regionalen Schirmherren ausgerufen wird. 10.500 Teilnehmer hatten mitgemacht. Jetzt belohnte Volker Dorissen von der DAK die Klever Schüler mit einer Urkunde.

"Mit der Teilnahme am Plakatwettbewerb ,Bunt statt blau' ist das Berufliche Gymnasium Gesundheit ein wichtiger Botschafter, um auf Risiken des Rauschtrinkens hinzuweisen", sagte Dorissen bei der Übergabe. "Somit werden Schüler und Lehrer Teil einer erfolgreichen Präventionskampagne, die vorausschaut und das langfristige Gesundbleiben der Kinder und Jugendlichen zum Ziel hat."

Marina Primus freut sich über die Auszeichnung: "Die Ideen unserer Schüler zum Thema Alkoholmissbrauch sind beeindruckend. Wenn wir damit ein Zeichen gegen das sogenannte Komasaufen setzen konnten, dann können alle Beteiligten stolz sein." Es sei gut und wichtig gewesen, sich im Unterricht kreativ und intensiv mit der Thematik zu beschäftigen. "Sicher werden viele Teilnehmer künftig anders mit Bier, Schnaps oder Wein umgehen."

Eine Jury hat im Juni mit der Band "Luxuslärm" die Bundesgewinner ausgewählt. Sieger wurde ein Schüler aus Brandenburg mit dem Plakat eines gefangenen roten Alkohol-Teufels in einer Flasche. Nach Bundesstatistik landeten 2013 mehr als 23.000 Kinder und Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus.

Quelle: RP
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