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Geldern
Fest der Kulturen in Geldern schafft Begegnung

Geldern: Fest der Kulturen in Geldern schafft Begegnung
Die Muay-Thai-Kämpfer präsentierten ihre Kunst. FOTO: Seybert
Geldern. Am vergangenen Samstag luden die Initiative Kultur-Mix und der Internationale Bund sowie die Caritas und die Stadt Geldern zum Fest der Kulturen in die Räumlichkeiten des ehemaligen kaufmännischen Berufskollegs ein. Bereits zum dritten Mal fand diese Veranstaltung statt, erstmals in einem größeren Rahmen. Dies ermöglichte den Gelderner Vereinen mehr Platz zur Präsentation. Der Einladung waren neben dem Technischen Hilfswerk unter anderem auch der KKG und das Chang Lom Gym aus Geldern gefolgt. Konnten die Besucher sich beim Kinderkarnevalsverein anhand von Bildern oder auch im Gespräch über diese wichtige Instanz des niederrheinischen Brauchtums informieren, wurden sie eine Tür weiter mit Muay Thai, der traditionellen Kampfkunst aus Thailand, bekannt gemacht. Die Sportler zeigten zudem in eindrucksvollen Präsentationen einzelne Komponenten des Muay Thais.

Alfred Schmitz, der in seinen Sprachkursen direkt mit den Schicksalen der Menschen aus den verschiedenen Kulturen konfrontiert ist, sprach der Vereinsarbeit generell eine wichtige Rolle bei der Integration zu: "Es ist sehr hilfreich für meine Kursteilnehmer, unter Leute zu kommen oder ein Ehrenamt zu übernehmen."

Neben dem sportlichen Aspekt spiegelte das Bühnenprogramm des Tages die Vielseitigkeit der Besucher wider. Während das Orchester der Kulturen unter der Leitung von Ingo Schneider Volksmusik aus den unterschiedlichen Teilen der Erde darbot, lud der KKG die Besucher zum Tanzen ein, außerdem zeigte der Jugendspielmannszug vom Bergknappenverein Geldern sein Können. Für spontane Beiträge bot die Open Stage Möglichkeiten. So hatten sich auch der Syrer Boran Hasan und sein Landsmann Mesut kurzfristig entschlossen, kurdische Volkslieder vorzusingen, die von einigen im Publikum auch erkannt und mitgesungen wurden, während die anderen schweigend den unbekannten Tönen lauschten. Denn auch das macht das Fest der Kulturen aus, wie Alfred Schmitz betonte: "wir wollen Begegnung schaffen, nur so können Vorurteile abgebaut werden".

(akla)
 
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