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Geldern
Sparkasse Rhein-Maas legt Geschäftsstellen zusammen

Geldern. Das Kreditinstitut gab gestern Änderungen bekannt. Vorstand Rudi van Zoggel: "Aus unserer Sicht wird unser Service besser - nur an weniger Standorten." Von Marc Cattelaens

Die Sparkasse Rhein- Maas stellt sich im Privatkundenbereich neu auf: Geschäftsstellen werden zusammengeschlossen. Einige Selbsbedienungsstellen werden aufgegeben.

Das sind die Änderungen, die gestern bekannt gegeben wurden und zu Beginn 2018 in Kraft treten sollen: Die Sparkasse Rhein-Maas schließt einige Selbstbedienungsstellen. In den so genannten SB-Stellen ohne Personal können die Kunden an Automaten beispielsweise Geld abheben oder einzahlen und Kontoauszüge ziehen. Von den Schließungen betroffen sind die Standorte Bedburg-Hau (Baumannshof), Emmerich (Hüthum), Kalkar (Wissel), Kleve (Lindenallee), Kranenburg (Nütterden), Rees (Haffen-Mehr) und Rees (Rewe).

Die Geschäftsstellen Herongen wird geschlossen und mit dem Betreuungscenter Straelen zusammengelegt. Die Geschäftsstelle Millingen wird mit dem Betreuungscenter Rees zusammengelegt, und die Geschäftsstellen Vrasselt und Speelberg werden mit dem Betreuungscenter Emmerich (Agnetenstraße) vereint.

Die Geschäftsstellen Elten und Emmerich (Kaßstraße) sowie Haldern werden zu SB-Centern umgewandelt. Die Angestellten in Filialen, die aufgegeben oder zur SB-Stelle umgewandelt werden, werden auf die Betreuungscenter verteilt.

Die im Marktbereich Kleve bereits im vergangenen Jahr eingeführte Aufspaltung der Öffnungszeiten in Service- und Beratungszeiten wird auch für die Beratungscenter in Emmerich, Rees und Straelen eingeführt.

Die neuen Servicezeiten (etwa für Einrichtung von Daueraufträgen, Überweisungen oder Abhebungen vom Sparkonto) sind: montags bis freitags von 9.30 Uhr bis 12 Uhr, montags, dienstags und freitags von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr und donnerstags von 14.30 Uhr bis 18 Uhr. Die Beratungszeiten sind: montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr. Parallel baut die Sparkasse ihr Kundenservicecenter aus: Berater stehen montags bis freitags von 8 Uhr bis 19 Uhr unter Telefon 02821 7110-0 zur Verfügung.

Die Gründe der strukturellen Änderungen erläuterte gestern der Vorstandsvorsitzende Rudi van Zoggel: "Ein Beratungsangebot an den verschiedenen kleinen Standorten kann den sich wandelnden Kundenbedürfnissen nicht mehr gerecht und nicht wirtschaftlich vorgehalten werden." Da Kunden ihre Bankgeschäfte immer häufiger online erledigten, kämen sie durchschnittlich nur ein bis zwei Mal im Jahr in die Filialen. Darauf habe die Sparkasse reagieren müssen.

Sparkassenchef Van Zoggel: "Ich kann verstehen, dass sich nun einige Kunden aufregen werden, aber aus unserer Sicht wird unser Service besser - nur an weniger Standorten."

Quelle: RP
 
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