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Aldekerk und Winnekendonk im Fernduell

Fußball: Aldekerk und Winnekendonk im Fernduell
Winnekendonk (Patrick Liszewski, l.) und Aldekerk (Tarik Benchamma, r.) kämpfen am Sonntag im Fernduell um Platz zwei. FOTO: Seybert, Gerhard (seyb)
Kreis. Fußball-Kreisliga A: Beide Mannschaften kämpfen am Sonntag um den zweiten Tabellenplatz. Aldekerk empfängt den TSV Weeze, Viktoria Winnekendonk ist beim SV Nütterden gefordert. Nieukerk und Uedem spielen schon am Samstag. Von Marcel Schlack

KLEVE Der SV Veert hat die DJK Twisteden zu Gast.

FC Aldekerk - TSV Weeze (So., 15 Uhr). Den Start in das neue Pflichtspieljahr hatten sich die Aldekerker Verantwortlichen ganz anders vorgestellt. Anstatt mit einem Sieg die Aufstiegsambitionen zu unterstreichen, musste der FCA mit einem Remis gegen Wissel einen kleinen Dämpfer hinnehmen.

Um nun gegen Weeze wieder in die gewohnte Erfolgsspur zurückzufinden, gibt Fußballobmann Heinz Hegmans der Mannschaft ein einfaches Rezept mit auf den Weg. "Wir müssen wieder mehr Ruhe ins Spiel bringen und den Ball mehr durch unsere Reihen laufen lassen." Auf Weezer Seite möchte sich Trainer Marcel Zalewski nicht vom jüngsten Remis des FCA täuschen lassen. "Wir gehen von einer sehr starken Aldekerker Mannschaft aus, aber auch wir bringen gewisse Qualitäten mit", gibt sich Zalewski selbstbewusst.

TSV Nieukerk - Uedemer SV (Sa., 15 Uhr). Die unnötige Niederlage gegen Nütterden stürzte Uedems Spielertrainer Christian Klunder am vergangenen Spieltag in ein Gefühlschaos. Über das eigene Auftreten war Klunder gleichermaßen traurig wie sauer.

Gegen Nieukerk soll nun wieder Freude das vorherrschende Gefühl in den Uedemer Reihen werden. "Wir sollten in Nieukerk gewinnen können", betont Klunder, der darauf vertraut, dass seine Mannschaft sich von der jüngsten Pleite nicht aus der Bahn werfen lässt. Auch Nieukerk musste zum Start ins neue Jahr eine Niederlage einstecken und hofft, schnellstmöglich in die Spur zu finden.

Concordia Goch - Union Wetten (So., 15 Uhr). Die 1:4-Hinspielniederlage ist im Gedächtnis von Gochs Trainer Stephan Gregor immer noch präsent. "Gegen Wetten haben wir noch was gut zu machen. Im Hinspiel haben wir wirklich richtig schlecht gespielt und verdient verloren", erinnert sich Gregor. Auf der Gegenseite würde Wettens Trainer Timo Pastoors den Erfolg natürlich gerne wiederholen. Jedoch hat er weiterhin mit personellen Sorgen zu kämpfen, was ihn nicht wirklich optimistisch stimmt. "Personell sind wir momentan wirklich stark gebeutelt. Das macht die Aufgabe nicht einfacher", sagt Pastoors.

SV Nütterden - Viktoria Winnekendonk (So., 15 Uhr). Mit dem Tabellenletzten aus Nütterden wartet auf dem Papier eine denkbar einfache Aufgabe auf die Viktoria. Doch der Zeitpunkt, zu dem die Viktoria nach Nütterden reisen muss, ist denkbar ungünstig. Gerade hat sich die Mannschaft von Trainer Joachim Böhmer durch einen Erfolg über Uedem neues Selbstvertrauen geholt und schöpft nun wieder neuen Mut im Abstiegskampf. Dementsprechend ist das Gastspiel in Nütterden für die Winnekendonker mit Vorsicht zu genießen.

SV Donsbrüggen - BV Sturm Wissel (So., 15 Uhr). Der Auftritt seiner Mannschaft gegen Aldekerk am vorigen Sonntag stimmt Wissels Trainer Martin Würzler optimistisch für die kommende Aufgabe. "Wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit gegen Aldekerk, haben wir gegen Donsbrüggen gute Karten", betont Würzler. Auch auf Donsbrüggener Seite hofft Trainer Frank Bleisteiner, dass seine Elf an die überzeugende Leistung der Vorwoche anknüpfen kann. "Wir müssen dieselbe Einstellung auf den Platz bringen wie gegen Straelen und diesmal auch das Glück haben, den Vorsprung über die Zeit zu bringen", sagt Bleisteiner.

Grün-Weiß Vernum - Alemannia Pfalzdorf (So., 15 Uhr). Seit dem zehnten Spieltag steht die Alemannia beständig an der Spitze der Liga und marschiert schier unaufhaltsam in Richtung Bezirksliga. Dies allein veranlasst Vernums Trainer Sascha Heigl aber noch lange nicht zur Resignation vor dem nächsten Gegner. "Wenn man hinten stabil steht und weiß, wer bei Pfalzdorf die entscheidenden Spieler sind, ist auch gegen sie etwas machbar", weiß Heigl. Das Hinspiel gewann die Alemannia knapp mit 2:1.

DJK Appeldorn - SV Straelen II (So., 15 Uhr). Gerade einmal zehn Minuten waren im Hinspiel gespielt, da führte Straelen bereits komfortabel mit 3:0 gegen die Grün-Weißen. Am Ende hieß es gar 5:2 für die Straelener Reserve. "Durch diese Niederlage sind wir vor Straelen gewarnt. Das wird mit Sicherheit wieder ein schwieriges Spiel", sagt Appeldorns Trainer Jens Hoffmann. Straelen hingegen schöpft aus dem Hinspielergebnis Mut für das kommende Gastspiel beim Tabellenvierten. "Im Hinspiel haben wir gesehen, wie wir gegen Appeldorn spielen müssen. Daran sollten wir jetzt anknüpfen", gibt Straelens Trainer Danny Thönes die Marschroute vor.

SV Veert - DJK Twisteden (So., 15 Uhr). Vor dem nächsten Gegner hat Veerts Co-Trainer Sascha Hoffmann zwar einen gewissen Respekt, erstarrt dabei aber auch nicht in Ehrfurcht. "Twisteden ist auch keine Übermannschaft. Somit wollen wir mindestens einen Punkt zu Hause behalten", fordert Hoffmann. Dass die Veerter in der Lage sind, der DJK Paroli zu bieten, haben sie bereits im Hinspiel bewiesen, welches letztlich 3:3 endete.

Quelle: RP
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