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Lokalsport
Verheien übergibt Zepter an Schlossarek

Winnekendonk. Bei der Mitgliederversammlung des SV Viktoria Winnekendonk scheidet Willi Verheien nach 33 Jahren im Vorstand aus. Die vergangenen 22 Jahre leitete er den Verein als erster Vorsitzender. Nun steht Peter Schlossarek dem Club vor.

Als Willi Verheien vor rund 22 Jahren das Amt des ersten Vorsitzenden beim SV Viktoria Winnekendonk übernahm, trugen einige der derzeit aktiven Mitglieder noch Windeln. Viel ist seitdem passiert. Doch nun macht Verheien Schluss. Nach insgesamt 33 Jahren im Vereinsvorstand übergab Verheien während der Mitgliederversammlung das Zepter an seinen Nachfolger Peter Schlossarek. Etwa 100 Mitglieder wohnten der Amtsübergabe bei.

Verheien stellte sich bei den diesjährigen Vorstandswahlen, die von Dorothe Ophey geleitet wurden, nicht mehr zur Wahl, was er bereits frühzeitig angekündigt hatte. In einer ausführlichen Dokumentation wurden seine Dienste für den Verein nochmals dargestellt. Hervorgehoben wurde der Bau der 2012 fertiggestellten neuen Sportanlage an der Sonsbecker Straße. Mit minutenlangen stehenden Ovationen verabschiedeten die Mitglieder ihren langjährigen Vorsitzenden, der sich den Applaus auch mehr als verdient hatte. Auf Vorschlag des Vorstands wurde Verheien sofort zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Danach erhielt er vom Kreisfußball-Vorsitzenden Heinz Geurtz die Goldene Verdienstnadel des Fußballverbandes Niederrhein. Auch Hansgerd Kronenberg, Ortsvorsteher von Winnekendonk, dankte Verheien für dessen Verdienste bei der Viktoria und der Dorfgemeinschaft Winnekendonks.

Im Anschluss wurde der neue Kandidat für das Amt des Vereinschefs vorgestellt. Peter Schlossarek, 53 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne, stellte sich der Versammlung zur Wahl. Schlossarek ist dem Verein seit der Kindheit eng verbunden und betreibt neben Fußball in der Altherrenabteilung noch Volleyball, und ist zudem aktiv in der Laufabteilung tätig. Die anschließende Wahl erfolgte einstimmig. Somit kann die Viktoria mit einem neuen Vorsitzenden in die Zukunft gehen. Aber es stand auch noch eine andere Wahl an. Für den langjährigen Fußballjugendobmann Udo Verheyen rückt nun Michael Noeldner nach.

Im Anschluss gab es Berichte aus den einzelnen Abteilungen, die alleamt positiv ausfielen. Hervorgehoben wurde unter anderem der noch mögliche Aufstieg der ersten Fußball-Damenmannschaft von der Bezirksliga in die Landesliga. Nur noch wenige Punkte fehlen zum Erfolg. Auch die neue Radsportgruppe und der neue Selbstverteidigungskurs sind mit den ersten Entwicklungen sehr zufrieden. Auch die Kassenlage ist zufriedenstellend. Trotzdem muss der Verein im kommenden Jahr über eine Beitragserhöhung nachdenken, da der Rat der Stadt Kevelaer beschlossen hat, die Vereine an Energiekosten zu beteiligen.

Die Eigenbeteiligung könne aus dem bisherigen Haushalt nicht zusätzlich aufgebracht werden. Wie in den Vorjahren wurde die Ehrung langjähriger Mitglieder durch die zweite Vorsitzende Dorothe Ophey durchgeführt. Zur Ehrung waren fünf Mitglieder für 25, sechs Mitglieder für 40 sowie vier Mitglieder für 50 Jahre bei der Viktoria anwesend. Dafür gab es Anstecknadeln in Bronze, Silber und Gold. 60 Jahre im Verein sind Heinz Aben und Heinz Lamers. Auf 65 Jahre Mitgliedschaft können Peter Breuer und Helmut Friesen zurückblicken.

Quelle: RP
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