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Vom Streuwagen auf die Strecke

Peter Wasser vom LLG Kevelaer lief über den Michelsweg in Kevelaer. "Ohne den Bauhof der Stadt wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen." Wo vor Tagen noch ein Winter-Wunderland zu finden war, erstrahlte gestern eine wettkampftaugliche Laufstrecke.

Einer, der zunächst mit Leibeskraft und schwerem Geschütz anrückte, um später dann selbst an den Start zu gehen, war Werner van Dongen. Als Mitarbeiter des Kevelaerer Bauhofes und Athlet des TSV Weeze arbeitete er zusammen mit vielen Helfern "eineinhalb Tage intensiv" an der Strecke. Sie befreiten die Wege vom Eis und streuten Salz, um eine Rutschgefahr auszuschließen. Das Lob der Läufer war den Veranstaltern ob der Bedingungen gewiss. Und auch van Dongen war mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden: "Die Strecke war sehr gut zu laufen. Einzig eine Passage wurde mit zunehmender Dauer immer tiefer und anstrengender zu bestreiten."

In allen neun Auflagen ging van Dongen in Kevelaer an den Start. "Es ist mein Heimspiel", sagt er. Gestern reichte es für Platz 27 in 3:19, 02 Stunden.

Quelle: RP
 
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