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Goch
Lesung von Anne Gesthuysen im Goli-Theater

Goch. Die aus dem ARD-Morgenmagazin bekannte Journalistin stellt Dienstagabend ihr Buch "Sei mir ein Vater" vor.

Am Dienstag, 1. Dezember, 20 Uhr, ist die TV-Journalistin Anne Gesthuysen im Goli-Theater mit einer Lesung zu ihrem neuen Buch "Sei mir ein Vater" zu Gast. Sie verwebt darin eine ungewöhnliche Familiengeschichte mit dem spektakulären Leben einer französischen Malerin. Eine Expedition auf den Spuren eines geheimnisvollen Gemäldes wird zur letzten Reise eines ungewöhnlichen Trios - Pariser Avantgarde trifft Niederrhein. Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds. So witzig, traurig und verrückt wie das Leben selbst.

Tickets für die Veranstaltung gibt es für 10 Euro (ermäßigt 6 Euro) bei der Kultourbühne im Rathaus (E-Mail: kultourbuehne@goch.de, Telefon: 02823 320202), bei der VHS, der Buchhandlung Am Markt und online im Veranstaltungskalender von www.goch.de.

Zum Inhalt: Als Lilie erfährt, dass der Vater ihrer Freundin Hanna schwer erkrankt ist, will sie sich umgehend auf den Weg an den Niederrhein machen, zu den beiden Menschen, die sie bereits vor vielen Jahren zur Ersatzfamilie erkoren hat. Doch in ihrer Pariser Wohnung erwischt sie einen Einbrecher, der ausgerechnet ein altes Bild klauen will, das bislang höchstens sentimentalen Wert für sie besaß. Der Eindringling entkommt, und Lilie findet einen mysteriösen Brief einer Frau namens Georgette Agutte im Bilderrahmen. Da sie weiß, wie sehr Hannas Vater Geheimnisse liebt, nimmt sie das ramponierte Bild und den Brief kurzerhand mit nach Xanten. Als ein Restaurator weitere rätselhafte Entdeckungen macht, drängt Hannas Vater auf eine letzte gemeinsame Reise. Die drei begeben sich auf Spurensuche bis nach Frankreich und auf die Antillen und finden mehr über das faszinierende Leben der Malerin heraus, die Lilies Ururgroßtante war.

Über ihre ungewöhnliche Kunstkarriere, ihre bedingungslose Liebe zum sozialistischen Minister Marcel Sembat, über ihre innige Freundschaft zu Matisse, den sie schon förderte, noch bevor er in der Kunstwelt anerkannt wurde, über ihre Abenteuer unter den Künstlern und Politikern im Paris der Belle Époque. Die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen Malerin verbindet sich mit einer so anrührenden wie tröstlichen Reise des Abschieds.

Anne Gesthuysen, 1969 am unteren Niederrhein in dem kleinen Dorf Veen geboren und aufgewachsen, legte ihr Abitur am Stiftsgymnasium Xanten ab und hat anschließend Journalistik und Romanistik studiert. Seit 1987 arbeitet sie als Reporterin und Autorin von Dokumentationen für diverse Fernsehsender. Zwischendurch machte sie einen Abstecher zum französischen Radio. Seit 15 Jahren steht sie auch vor der Kamera, die bisher längste Zeit für das ARD-Morgenmagazin. Ihr Buch "Wir sind doch Schwestern" war ein Bestseller.

Quelle: RP
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