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Grevenbroich
Alte Hauptschule endlich verkauft

Grevenbroich: Alte Hauptschule endlich verkauft
Auf dem alten Hauptschul-Gelände wird bald gearbeitet. In diesem Jahr ist der Abriss geplant, im nächsten sollen Häuser gebaut werden. FOTO: L. Berns
Grevenbroich. In Gindorf sollen nach dem Abriss Wohnhäuser entstehen. Baustart ist 2017. Von Carsten Sommerfeld

Für das ehemalige Schulgelände der Gustorfer Hauptschule ist endlich ein Investor gefunden worden. Doppelhaushälften und Reihenhäuser sollen auf dem etwa 5000 Quadratmeter großen Areal im Bereich der Eschenstraße, Turmstraße und Zur Hammhöhe errichtet werden, das seit Jahren ungenutzt liegt. Laut Stadtverwaltung ist der Vertrag mit dem Investor unterzeichnet, zur Kaufsumme und zum Namen des Käufers gab es aus dem Rathaus allerdings keine Auskunft. Nach Informationen unserer Redaktion soll er aus der näheren Umgebung von Grevenbroich kommen.

Mit der Vertragsunterzeichnung ist die jahrelange Suche nach einem Investor beendet. Die Schulgebäude hatten zuletzt - bis Sommer 2009 - als Dependance der Hans-Sachs-Hauptschule gedient, dann zogen die Schüler nach Orken um. Das zur Eschenstraße gelegene Atriumgebäude wurde umgebaut, der Kindergarten "Zaubermühle" von Pari Sozial zog von der Mühlenstraße dorthin um. Doch das Gelände mit den übrigen alten Schulgebäuden und dem großen Schulhof warteten lange auf einen neuen Eigentümer, bereits seit dem Jahr 2013 ist der Bebauungsplan rechtskräftig. "Die Vermarktung war nicht einfach", erklärt Dirk Schwarz, Leiter des Gebäudemanagements bei der Stadt. Vermutlich hätten Interessenten abgewunken, weil sie den Aufwand für den Abriss der Gebäude gescheut hätten.

Den Auftrag dafür erteilt in Kürze die Stadt, die Kosten übernimmt der Investor. Noch in diesem Jahr soll der Abriss abgeschlossen werden. Außerdem wird der oberirdisch gelegene Teil des alten Bunkers zurückgebaut, der unter der Erdoberfläche liegende Teil wird dagegen nicht beseitigt. Laut Schwarz will der Investor im kommenden Jahr mit dem Hausbau starten. Die Zahl der geplanten Wohnhäuser teilte die Verwaltung nicht mit. Vor zwei Jahren ging die Planung für dieses Areal von 18 Wohneinheiten aus.

Die Bebauungsplanung hatte auch für die Gindorfer Schützen Folgen: Wegen der Pläne mussten sie bereits vor Jahren ihr Biwak von dort an den neuen Standort am Park-and-Ride-Platz neben dem Gustorfer Bahnhof verlegen, lange bevor die Bagger anrollen.

Quelle: NGZ
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