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Grevenbroich
Chemie-Einsatz: Letzter Raum wieder freigegeben

Grevenbroich. Im Erasmus-Gymnasium wurde gestern der letzte Chemieraum wieder für die Benutzung freigegeben.

"Bei der Messung am Morgen wurde kein Schwefelwasserstoff mehr nachgewiesen", sagte Stadtsprecher Ines Hammelstein. Am Freitag war die Feuerwehr an der Schule angerückt, nachdem Lehrer giftigen Schwefelwasserstoff - den Geruch wie von faulen Eiern - wahrgenommen hatten. Der Gebäudetrakt wurde geräumt, die Wehr brachte Chemikalien hinaus. Bis auf die Chemie-Sammlung konnten die Räume am Freitag freigegeben werden.

Gestern lag ein Bericht des Sachverständigen im Rathaus vor, auch darüber, wie es zum Freiwerden des Stoffs kam. "Ursächewar eine chemische Reaktion von Substanzen", so Hammelstein. "Infolge der wetterbedingten Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit ist es zu einer permanenten Freisetzung von Schwefelwasserstoff gekommen." Nach Auskunft der Schule handelte sich sich bei den Chemikalien um Rückstände eines Experiments, die entsorgt werden sollten.

"Sie waren in einem Raum, zu dem nur fachkundige Lehrer Zutritt haben, offen in einer Petrischale gelagert", erklärt Schulleiter Michael Jung. Dies stelle normalerweise kein Problem da, aber "wegen des extremen Wetters kam es zur Schwefelwasserstoffbildung". Jung betont, dass von der Schule alle Sicherheitsvorschriften beachtet worden seien.

(cso-)
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