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Grevenbroich
Mehr Attraktionen für "Bobbolandia"

Grevenbroich: Mehr Attraktionen für "Bobbolandia"
Neue Angebote wie zuletzt die Teppichwellenrutsche machen den Freizeitpark attraktiv und sorgen für gute Besucherzahlen. FOTO: Lothar Berns
Grevenbroich. An Spitzentagen zählt der Freizeitpark bis zu 3000 Besucher. Um die guten Zahlen zu halten, investieren die Betreiber weiter. Ein Kauf des alten Wellenbadgeländes, wie ihn die Politik vorschlägt, steht für sie derzeit aber nicht zur Debatte. Von Valeska von Dolega

Einst war es ein Wellenfreibadgelände, dann gestaltete das Betreibertrio Klaudija Glisin, Kai Fischer und Thomas Glisin das Areal zum gut frequentierten Freizeitpark um. Um dieses Pächter-Trio und den "Bobbolandia"-Park langfristig an Grevenbroich zu binden, fordert die FDP, die Stadt solle den Betreibern das große Areal verkaufen. "Wollte die Stadt an uns verkaufen, müsste sie auf uns zukommen", kommentiert Thomas Glisin. Ein Kauf des Parks steht aber für die drei Pächter derzeit nicht zur Debatte. Und würde die Diskussion in diese Richtung geführt, müsste es "ein attraktives Angebot" sein, führt der Geschäftsführer zum Wert des Grundstücks und dem zu zahlenden Preis aus.

Über 20 Jahre läuft der Pachtvertrag, der mit der Inbetriebnahme des ins wellige Grün gebauten Freizeitparks 2015 abgeschlossen wurde und ein Vorkaufsrecht beinhaltet. Auf 60.000 Quadratmetern erstreckt sich das Spiel- und Freizeitvergnügen, das familienkompatibel ist. Damit die Jüngsten im Kinderwagen problemlos von den einzelnen Spiel- und Aufenthaltsgelegenheiten wie Kettcar- oder Seilbahn, Wasserspraypark oder Grillhäusern und auch Senioren ihre Rollatoren hinter den umherspringenden Enkeln herschieben können, wurde zuletzt das Wegenetz aus- und umgebaut. Kontinuierlich, so erklärt Thomas Glisin, wird in die Anlage investiert, zuletzt in eine 14 Meter hohe Teppichwellenrutsche. Geplant sind weitere Investitionen, langfristig für Attraktivität und gute Besucherzahlen sorgen sollen. Weg vom Wasserspielplatz-Image soll der Park mit Blick auf die Jüngsten weiter ausgestaltet werden.

"An guten Tagen haben wir 3000 Besucher." Bei 4000 Besuchern wäre die Kapazitätsgrenze des Parks erreicht. 20.000 weitere Quadratmeter haben die Betreiber als eiserne Reserve in der Hinterhand. "Wir wissen noch nicht ganz genau, wie wir erweitern werden", sagt Glisin. Die Rede ist zum Beispiel von einem Streichelzoo. Drei Alpakas könnten dort zusammen mit Zwergziegen leben, etwa 1500 Quadratmeter sollen für deren Gehege plus Stall mit den notwendigen Umzäunungen entstehen. Bevor dieser Kuschelfaktor für sehnsuchtsvolle Seufzer sorgt - als Eröffnungstermin ist erst das Frühjahr 2019 im Gespräch. Die bald beginnende Winterpause soll zum Bau einer Bobbycar-Bahn genutzt werden.

Schließen sich im Herbst 2017 die Tore, beginnt hinter den Kulissen die Arbeit für diese Kinderattraktion, die 2018 zur Verfügung stehen soll. "Bei allem, was wir machen, wollen wir einen Spielwert schaffen und setzen auf Qualität", sagt Thomas Glisin. Die Rennbahn für die Minis soll entlang einer grünen Wiese entstehen, die dafür entsprechend geebnet wird. In Planung ist darüber hinaus eine Lego-Baustelle. Verlegt werden dort aber keine handelsübliche Steine fürs Kinderzimmer, sondern solche im XXL-Format. Für diese Attraktion müssen nicht bloß die Spielsteine angeschafft werden, sondern auch ein adäquater Untergrund geschaffen werden. "Auf Sand lässt sich die Bausteine schlecht verlegen." Eine Summe zwischen 150.000 und 200.000 Euro steht für diese Maßnahmen zur Debatte.

Die Herbst-Winter-Pausen werden auch dafür genutzt, Inventur zu machen und bestehende Spielattraktionen zu reparieren. So wird am Wasserspraypark nachgebessert. Dort wird der Boden nochmals aufgenommen und neu verlegt, so dass die Wasserfontänen optimal ablaufen können.

Quelle: NGZ
 
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