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Grevenbroich
Neuer Rasen im Schlossstadion wird im Juni fertig

Grevenbroich. Der im Schlossstadion aufgestellte Zaun wird voraussichtlich im Juni wieder abgebaut. Dann wird der neue Hybridrasen des TuS Grevenbroich voraussichtlich so weit sein, dass er bespielt werden kann.

"Wir werden auf jeden Fall bis Ende Mai abwarten", sagte gestern der Erste Beigeordnete Michael Heesch: "Die Sportverwaltung geht davon aus, dass sich bis dahin der Natur- mit dem Kunstrasen so gut verbunden hat, dass das Spielfeld belastet werden kann." Vorher müsse aber geprüft werden, ob gegebenenfalls Rasen-Nachsaaten erforderlich werden.

Ursprünglich sollte der neue, rund 308.000 Euro teure Hybridrasen schon im kommenden Frühling genutzt werden. Weil aber eine tiefere Drainage als geplant geschaffen werden musste, verzögerten sich die Arbeiten. Nachdem die Matten mit implantierten Kunstfasern verlegt worden waren, ließ Heesch das Spielfeld im November umzäunen. Der Grund für diese Maßnahme: Obwohl verboten, wurde auf dem noch längst nicht fertigen Spielfeld schon gekickt.

"Wenn nicht noch unvorhersehbare Wetter-Kapriolen eintreten, kann das Stadion im Juni wieder für den Fußballsport genutzt werden", sagt Michael Heesch: "Das ist auch mit dem TuS so kommuniziert worden. Die Sportler haben sich darauf eingestellt und kommen damit zurecht." Als nächstes Projekt widme sich die Stadt der Sanierung der nebenan liegenden Turnhalle und der sanitären Anlagen. Einen Starttermin für diese Aktion kann Heesch zurzeit nicht nennen. Gleiches gilt für das rund 276.000 Euro teure Kunstrasen-Kleinspielfeld, das hinter dem Tribüne des Schlossstadions geplant ist.

(wilp)
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