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Grevenbroich
"Nix Festes": Regisseur aus Grevenbroich dreht neue Sitcom

Grevenbroich. Christoph Schnee gewann bereits zahlreiche Fernsehpreise - zuletzt 2010 für "Danni Lowinski". 2014 wurde der in Grevenbroich geborene Regisseur für die humoristische Krimiserie "Mord mit Aussicht" für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Soeben hat der 45-Jährige eine Sitcom für ZDFneo abgedreht, die ab dem 20. Februar ausgestrahlt wird. Titel: "Nix Festes".

Die neue Serie beschäftigt sich mit der "Generation Beziehungsfähig". Josefine Preuß und Sebastian Fräßdorf werden die Hauptrollen spielen. Sie verkörpern die Autoren-Kollegen Wiebke und Jonas, die zugleich ein ehemaliges Liebespaar sind und mit Freunden und Mitbewohnern - darunter Marie Rathscheck als Studentin Jenny und Tim Kalkhof als Koch Basti - in einem der letzten nicht "yuppisierten" Altbau-Häusern in Berlin-Kreuzberg leben. Sie alle versuchen ihren Platz in der Hauptstadt zu finden und fragen sich: "Wo gehöre ich eigentlich hin?". Auf ihrer Suche steht ihnen Lennart (Dirk Martens), der Besitzer ihres Stammcafés im Erdgeschoss des Hauses, in fast allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite. Es geht um phänomenale Erfolge und grandiose Rückschläge im Leben der 24- bis 32-Jährigen, ums Zoffen, Ver- und Entlieben - alles halt "Nix Festes". Die erste Staffel der Serie wird jeweils dienstags um 22.45 Uhr ausgestrahlt.

Christoph Schnee gehört in Deutschland mittlerweile zu den gefragtesten Fernsehregisseuren. Nach dem Abitur am Pascal-Gymnasium studierte er in Köln Theater, Film-, Fernseh- und Musikwissenschaften, danach machte er ein Regionalvolontariat beim WDR. Seinen großen Traum erfüllte sich der Familienvater bereits 2010. Damals drehte er den Kölner Tatort "Schmale Spuren". Dies war "ein Ritterschlag" für ihn, denn "der Tatort hat Tradition", sagte er damals. Zudem führte er bei mehreren Folgen von "Soko Köln" und "Danni Lowinski" Regie, ebenso drehte er zehn Folgen der erfolgreichen Schmunzelkrimiserie "Mord mit Aussicht".

Neben dem Emmy wurde Schnee auch mit weiteren Preisen ausgezeichnet. 2012 erhielt er den Ruhrpott-Leserfillmpreis für "Das Millionen-Rennen" mit Axel Prahl in der Hauptrolle.

Quelle: NGZ
 
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