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Grevenbroich
Vandalismus am neuen Heimatwald

Grevenbroich. Bernhard Oberbach vom Jägerzug "De Höösche" ist verärgert: Unbekannte haben die Hinweistafel am "Heimat- und Brauchtumswald" im Bend mit Graffiti verschmiert, so dass viele der Spender, die die Bäume finanziert haben, nicht mehr zu lesen sind.

"Es ist schlimm und beschämend. Die Brauchtumsvereine engagieren sich sehr für die Gemeinschaft, tun viel für die Gesellschaft, und dann beschädigen andere das Geleistete", sagt Bernhard Oberbach, der das Projekt "Heimat- und Brauchtumswald" voran getrieben hatte. Gestern Morgen hat er Anzeige bei der Polizei erstattet. "Wir prüfen jetzt, ob wir die verschmierte Hinweistafel reinigen können oder erneuern müssen", sagt Oberbach.

Nach dem verheerenden Pfingststurm Ela 2014 war die Idee für den Brauchtumswald entstanden, Oberbach hatte mit seinem Zug kräftig die Werbetrommel unter den Schützen gerührt. Fast 8000 Euro kamen von 59 Schützenzügen, Zuggemeinschaften und Einzelpersonen zusammen. Auf dem 5000 Quadratmeter großen Gelände im Bend wurden 2015 150 Bäume gepflanzt,

Von den Schmierereien lässt sich der Südstädter nicht beeindrucken, "Wir sammeln weiter Geld", sagt er. Noch mehr Bäume sollen gepflanzt werden. Das neueste Projekt: "Es wäre schön, wenn möglichst alle Schützenkönige im Grevenbroicher Stadtgebiet einen Baum spenden. Der neue Grevenbroicher Schützenkönig, Dominik Wegener, will dafür werben", berichtet Bernhard Oberbach.

(cso-)
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