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Hückelhoven
Freunde von Breteuil nach Wahl unterwegs

Hückelhoven. Tino Meurer und das Vorstandsteam einstimmig wiedergewählt. Bis Morgen in Frankreich.

Harmonie drückt sich schon mal in Zahlen aus, zum Beispiel, wenn die Stimmen aller Anwesenden bei einer Wahl auf die Kandidaten entfallen. So lief es bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Hückelhovener "Vereins der Freunde von Breteuil" im Hotel am Park ab. Der Verein, der die Partnerschaft Hückelhovens mit der französischen Stadt Breteuil (Normandie, Departement Eure) organisiert, wählte den Vorstand für zwei Jahre, alle bisherigen Mitglieder des Leitungsteams stellten sich wieder dem Votum und erzielten jeweils einstimmige Ergebnisse.

Nicht gewählt werden musste Martin Kremer - der langjährige Vorsitzende und Motor des Vereins ist seit geraumer Zeit Ehrenvorsitzender. Wiedergewählt wurden sein Nachfolger Konstantin Meurer als Vorsitzender, Irmgard Gilleßen als Stellvertreterin, Geschäftsführer Jürgen Luce, Kassiererin Gaby Nießen und Pressewart Willi Spichartz. Beratende Mitglieder des Vorstands sind Andrea Bürger, Elisabeth Pauels, Brigitte Schultz, Stephanie Wirth und Dr. Wolfram Hesselbarth. Kassenprüferinnen sind Sophia Heymes und Dr. Christiane Leonards-Schippers.

Breiten Raum nahmen die Vorbereitungen der nächsten partnerschaftlichen Begegnung ein, die die Hückelhovener derzeit bis zum Sonntag in der Stadt am Fluss Iton erleben. Es gibt ein weiteres Breteuil, das am Flüsschen Noye nahe der Oise in der Picardie liegt, also ebenfalls nicht in der Bretagne.

Neben den Begegnungen und Unternehmungen mit den familiären Gastgeber-Freunden gehören zwei Elemente jeweils zum Programm: Der große Festabend am Samstag im Salle de Féte, dem städtischen Bürger-Festsaal, mit Austausch von guten Wünschen und Gastgeschenken, Speisen, Getränken, Musik und Tanz.

Am Freitag ging es gemeinsam nach Rouen, gut 90 Kilometer nördlich gelegen, wo Besichtigungen markanter Punkte der 110.000-Einwohner-Hafenstadt auf dem Programm standen. Dazu zählen der Marktplatz, auf dem am 31. Mai 1431 die 19-jährige "Jungfrau von Orleans", Heerführerin Frankreichs gegen England, als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Ihre Asche wurde in die die Stadt durchfließende Seine gestreut, um keinerlei Möglichkeit zur Reliquien-Verehrung zu eröffnen.

Quelle: RP
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