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Hückelhoven
Manege frei für Pepperonis und Freunde

Hückelhoven: Manege frei für Pepperonis und Freunde
Volle Konzentration forderte die Balljonglage von dem Nachwuchs-Artisten Julian. Der Winterzirkus in der Hückelhovener Aula war wieder ein Stelldichein junger Zirkus-Talente. FOTO: JÜRGEN LAASER
Hückelhoven. Zirkusliebhaber strömten wieder in die Aula, um Talente aus der Zirkus-AG des Gymnasiums und ihre Gäste zu sehen. Von Daniela Drüker

Wenn Zirkus Pepperoni zum Winterzirkus zu sich in die Hückelhovener Aula einlädt, dann ist das bei vielen schon ein bekanntes Fest, zu dem alle gerne gehen, um den Abend zu genießen. Am Freitagabend war es wieder soweit: Der Schulzirkus bot zusammen mit seinen befreundeten Zirkusgruppen ein interessantes und vielseitiges Programm für groß und klein. Mit dabei waren Gruppen aus Hagen, Bad Naulheim, Köln, Wuppertal und Aachen.

Bereits zehn Minuten vor Beginn war die Aula gut gefüllt. Halb sieben: Bianca Schiff, die Leiterin der AG, betrat die Bühne und begrüßte das Publikum: "Es ist bereits Tradition für uns, nach dem Zirkusfestival noch mal alle Gruppen zu uns einzuladen, um dann gemeinsam trainieren zu können. Und auch diesmal freuen wir uns wieder sehr darauf, gemeinsam auf der Bühne zu stehen."

Und dann ging es auch schon los. Den Einstieg machte Zeynel Demir vom Zirkus Basinastak mit einer beeindruckenden Hula Hoop-Nummer. Weiter ging es mit jüngeren Talenten von Pepperoni, die ihr Können am Luftring unter Beweis stellten. Das gesamte Programm war sehr bunt gemischt und zeigte, wie vielseitig Zirkus tatsächlich ist. Ob die jungen Talente Jonglage, Breakdance, Diabolo-Künste oder akrobatische Leistungen am Trapez oder mit dem Netz zeigten - das Publikum war begeistert von den atemberaubenden Darbietungen.

"Viele Pepperonis beginnen bei uns schon in der fünften oder sechsten Klasse. Geschwisterkinder sind dann teilweise schon ab der dritten oder vierten Klasse dabei. Und man kann bei uns und mit uns ja auch eine Menge erleben, ob es jetzt das Trainingslager oder die Auftritte über das Jahr verteilt sind. Nora Schafhausen ist da auch von Anfang an dabei gewesen und das Wort Eleganz hat sie erfunden", erzählte Schiff während der Umbauphase für Noras Darbietung am Trapez. Die Performance am Trapez konnte das nur bestätigen. Für diese zwei bis drei Minuten war es wirklich ganz still in der Aula, und alle haben ihr ganz gespannt am Trapez zugeschaut.

Aber neben den ruhigeren Auftritten konnten die Zirkusteams auch ordentlich einheizen. Die Rola-Darbietung vom Zirkus Radelito war bereits beim Zirkusfestival eine atemberaubende Nummer. Aber hier konnten sie tatsächlich noch einen draufsetzen und das Publikum für sich gewinnen.

Ganz neu dabei war die Zirkusgruppe vom Weidener Turnverein, Resa's Hot Wheels aus Aachen. Überzeugt haben sie direkt mit ihren Einrädern.

Nick Seefeld vom Zirkus Quamboni zeigte eine Jonglage der etwas anderen Art. Mit dieser Performance hatte er es nicht nur nach Hückelhoven geschafft, sondern auch in das Finale im Jugendzirkuswettbewerb Circus Kicks, das im März stattfinden wird. Nick ist nicht der einzige Star unter den Talenten. Lucas Sachse vom Zirkus Pepperoni durfte mit seiner Diabolo-Darbietung im Dezember gemeinsam mit dem ehemaligen russischen Staatszirkus One World Circus in Köln auf der Bühne stehen.

Quelle: RP
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