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Heinz E. Klockhaus
Hückeswagener Jung' aus dem Revier schreibt Buch im Ruhrgebiets-Jargon

Hückeswagen. HÜCKESWAGEN (büba) "Kadonien" liegt auf dem Gelände der ehemaligen Zeche "Nordstern". Die Stadt Gelsenkirchen, das Land NRW und selbst das Kanzleramt in Berlin erkennen es als souveränen Freistaat an. Dabei hat Willi Wittischeck aus Gelsenkirchen-Horst, nachdem er arbeitslos geworden ist, doch nur per Zeitungsinserat einen Partner zum Kartenspielen gesucht. So lernt er das Ehepaar Dr. Hans-Werner und Ilse Böse sowie die Steigerwitwe Hilde Kowalski kennen. Als Wittischeck seinen neuen Freunden beiläufig erzählt, dass er davon träumt, einen eigenen Staat zu gründen, in dem alles gerecht und ehrlich zugeht, macht das Quartett auf dem ehemaligen Zechengelände Nägel mit Köpfen.

Dem Hückeswagener Heinz-E. Klockhaus, selbst ein waschechter Junge aus Gelsenkirchen-Horst und - natürlich - glühender Anhänger des FC Schalke 04 hat das originelle Buch "Kadonien" im Ruhrgebiets-Jargon geschrieben. Sprachgewandt und urkomisch. "Darin werden Lebensweisheit, Humor und Satire so gekonnt zu einer interessanten Geschichte vereint, dass man nicht aufhören möchte, zu lesen", heißt es in einer Pressemitteilung. "Wir sind Straßenköter von Gelsenkirchen", sagt der Schriftsteller und Lyriker, der seit über 30 Jahren in Hückeswagen lebt. Klockhaus hat schon mehrere kaufmännische Fachbücher geschrieben und dabei mit seinem Schreibstil überrascht. "Da wird selbst Betriebswirtschaft zur angenehmen Unterhaltung."

"Kadonien" 544 Seiten, 16,99 Euro, im Vertrieb bei BoD (Books on Demand), Norderstedt; zu kaufen in allen Online-Buchshops oder über den Fachhandel.

Quelle: RP
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