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Hückeswagen/Oberberg
Kloppenburg will in den Bundestag

Hückeswagen/Oberberg: Kloppenburg will in den Bundestag
Schafft es Jörg Kloppenburg nach Jörg von Polheim als zweiter Hückeswagener Liberaler in den Bundestag? FOTO: FDP (archiv)
Hückeswagen/Oberberg. Vorstand der Kreis-FDP schlägt den Hückeswagener als Kandidaten vor.

Sein Hückeswagener Parteifreund Jörg von Polheim hatte es von Januar 2012 bis Oktober 2013 vorgemacht, als der Bäckermeister die oberbergische FDP im Deutschen Bundestag als Abgeordneter vertrat. Im Herbst kommenden Jahres will erneut ein Hückeswagener in das Berliner Parlament einziehen, und die Weichen dafür wurden bereits rund eineinhalb Jahre vor der Wahl gestellt: Der Kreisvorstand der Freien Demokraten beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, den Kreisvorsitzenden Jörg Kloppenburg auf der Kreiswahlversammlung Anfang Juli 2017 als Kandidaten der FDP Oberberg für die Bundestagswahl 2017 vorzuschlagen.

Der Hückeswagener Rechtsanwalt ist seit März 2015 Kreisvorsitzender der FDP. Er war bereits in den 80er Jahren für die FDP in Remscheid auf verschiedenen Ebenen partei- und kommunalpolitisch tätig. Im Februar 2013 wurde Kloppenburg zum Ortsvorsitzenden, im Mai 2014 in den Stadtrat gewählt.

Die Landes-FDP wird im Spätherbst die Reserveliste für die Bundestagswahl festlegen. "Eine Entscheidung der Kreis-Liberalen ist daher bereits zum jetzigen Zeitpunkt erforderlich, damit die weiteren Beratungen auf den verschiedenen Ebenen geführt werden können", teilte gestern Pressesprecher Gerhard Welp mit.

Die oberbergischen Freien Demokraten wollen sich dafür einsetzen, dass der Hückeswagener auf einen aussichtsreichen Listenplatz gewählt wird, damit er nach einer für die FDP erfolgreichen Bundestagswahl im Herbst 2017 die Chance hat, als Bundestagsabgeordneter für den Oberbergischen Kreis in Berlin wirken zu können. Dafür müssten die Liberalen bundesweit aber wieder die Fünf-Prozent-Hürde schaffen, an der sie vor zweieinhalb Jahren gescheitert waren.

(büba)
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