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Jüchen
Bürgermeister ehrt die Preisträger beim Stadtradeln 2017

Jüchen: Bürgermeister ehrt die Preisträger beim Stadtradeln 2017
Die Preisträger beim Stadtradeln 2017 mit Einzelsieger Norbert Müller (Mitte), der das E-Bike bekam. FOTO: Georg Salzburg
Jüchen. Fast 20.000 Kilometer haben beim zweiten Stadtradeln in Jüchen insgesamt 92 Teilnehmer zurückgelegt. Sie haben damit rund 2.809 Kilogramm CO2 an Umweltbelastung eingespart. Eine Strecke von Düsseldorf bis Kapstadt haben die Jüchener Radler damit bewältigt, wie Martin Schursch, der Klimaschutzmanager der Gemeinde Jüchen, errechnet hat. Im Gesamtergebnis liegt Jüchen beim Stadtradeln diesmal, gemessen an der Bevölkerung, im Rhein-Kreis Neuss auf dem dritten Platz. Sieger ist Dormagen, gefolgt von Neuss. Bürgermeister Harald Zillikens ehrte jetzt die Sieger und übergab die Preise. Das Gymnasium Jüchen hat mit 48 Teilnehmern aus Schüler- und Lehrerschaft mit 6079,3 Kilometern den Rekord gebrochen und sogar den Vorjahressieger, die Radfreunde Jüchen, übertrumpft. Zur Preisvergabe war allerdings kein Vertreter des Gymnasiums erschienen - wegen der Sommerferien. Zillikens lobte das Gymnasium: "Es ist gut, dass dort nicht nur das Mama-Taxi vorfährt, sondern Schüler und Lehrer auch mit dem Fahrrad zur Schule kommen."

Die Radfreunde Jüchen kamen als Gruppe mit 14 Teilnehmern und 6028 Kilometern auf den zweiten Platz. Einzelsieger wurde Norbert Müller von den Radfreunden mit 1492 Kilometern. Er bekam den Hauptpreis, ein E-Bike, das er allerdings nach eigenem Bekunden zumindest aktuell noch nicht benutzen wird. Der 59-Jährige fühlt sich noch zu fit für ein Fahrrad mit Motor. Müller fährt fast täglich mit dem Rad, zum Beispiel die 50 Kilometer rund ums Baggerloch, oder auch mal nach Holland, wie er bei der Preisverleihung berichtete.

Als besondere Leistung würdigte der Bürgermeister die Einzelergebnisse des zweiköpfigen Teams "Sattelfest": Jeweils 1161 Kilometer waren Ulrich und Hannelore Prinzen geradelt. Das Ehepaar fährt sogar mit dem Fahrrad zum Shoppen nach Düsseldorf oder Köln. Und Hannelore Prinzen betonte: "Wir benutzen unsere Räder nicht nur beim Stadtradeln." Neben dem E-Bike als Hauptpreis bekamen die Sieger spezielle Fahrradtaschen, einen Routenführer, der schöne Radtouren auf ehemaligen Bahntrassen beschreibt, und eine Sicherheitscodierung. Die Preise wurden der Gemeinde von Sponsoren zur Verfügung gestellt, ein eigener Etat stand dafür nicht zur Verfügung.

(gt)
 
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