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Kaarst
Nienhaus: Gedenken ist auch auf die Gegenwart gerichtet

Kaarst: Nienhaus: Gedenken ist auch auf die Gegenwart gerichtet
Zum Volkstrauertag wurde am Ehrenmal ein Kranz niederlegt. FOTO: ati
Kaarst. Die Gedenkstunde in der Büttger Friedhofskapelle stieß gestern Mittag auf große Resonanz, die Sitzplätze reichten nicht aus. Im vergangenen Jahr habe es weltweit 424 politische Konflikte gegeben, die Zahl der Kriege habe sich auf 21 erhöht, sagte Peter Heines, Vorsitzender des Ortsverbandes der Volksbundes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge. "Soldatengräber dienen dem Gedenken an die Verstorbenen in den beiden Weltkriegen. "

Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus hob hervor: "Nach den Attentaten in Paris sprechen wir nicht nur von weit entfernten Ereignissen und solchen, die räumlich weit entfernt von uns liegen." Es gelte, Frieden und Freiheit zu bewahren. Sie erinnerte an die Flüchtlinge, die vor dem Terror nach Westeuropa fliehen und die jetzt eingeholt werden von terroristischen Anschlägen. Das Gedenken am Volkstrauertag sei auch auf die Gegenwart gerichtet.

Pastor Peter Seul dachte an den Zweiten Weltkrieg: "Es ist unvorstellbar, was da im Land der Dichter und Denker passiert ist." Brudermeister Ludger Heintz, zehn Fahnenträger und der Chor "Cantare" trugen zum festlichen Rahmen bei.

Als der Kranz am Ehrenmal abgelegt wurde, erklang das Trompetensolo: "Ich hatte einen Kameraden."

(barni)
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