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Stadt Kempen
CDU fordert Konzept fürs Stadtmarketing

Stadt Kempen: CDU fordert Konzept fürs Stadtmarketing
Wilfried Bogedain ist Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion. FOTO: CDU
Stadt Kempen. Die Kempener Christdemokraten können sich einen Beirat aus Politik und Verbänden vorstellen. Von Andreas Reiners

Um eine zentrale Informations- und Anlaufstelle für auswärtige Besucher der Kempener Altstadt gibt es bereits seit Jahren eine rege Diskussion. Sowohl der Kempener Einzelhandel als auch die Politik fordern seit Langem eine solche Touristeninformation. Mehrere Standorte wurden diskutiert. Schließlich einigte man sich darauf, diese Information im Kulturforum Franziskanerkloster im Bereich der Museumskasse einzurichten und in der Innenstadt entsprechend auszuschildern. Doch bislang ist in der Angelegenheit nichts weiter geschehen. Das mag auch daran liegen, dass die Neuausrichtung und Umgestaltung des Museums noch in den Anfängen steckt.

Jetzt macht die Kempener CDU Druck. Die Stadtratsfraktion bittet Bürgermeister Volker Rübo, "die zentrale Touristeninformation im Kulturforum alsbald in Betrieb zu nehmen und stadtweit auszuschildern". Für die CDU-Fraktion ist dies ein Punkt zur Verbesserung des Stadtmarketings. Im Sommergespräch mit der Rheinischen Post hatte CDU-Fraktionschef Wilfried Bogedain kürzlich bereits angekündigt, dass sich die Christdemokraten in den kommenden Monaten intensiv mit dem Thema Stadtmarketing beschäftigen wollen. In diesen Zusammenhang passt denn auch der Antrag der Union, dass die Stadtverwaltung der Politik nach der Sommerpause Arbeitsweise und Handlungsschwerpunkte des Stadtmarketings erläutern möge. Die CDU bittet unter anderem zu prüfen, ob eventuell ein Beirat für Stadtmarketing und Tourismus gebildet werden soll. Daran beteiligt werden sollen auch der Verkehrsverein und der Werbering sowie andere Interessengruppen. Die Christdemokraten regen ferner an, die Fontys Hochschule Venlo, die bekanntlich eine Niederlassung im Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein (TZN) in Kempen hat, in die Untersuchung und bei der Erstellung eines Marketingkonzepts einzubeziehen. Die Hochschule bietet einen speziellen Studiengang "Marketing" an. Die CDU begründet ihren Vorstoß unter anderem damit, dass Kempen "über noch nicht ausgeschöpfte touristische Potenziale verfügt". Untersucht werden sollen auch Werbeaktivitäten in den Niederlande und in Belgien.

Neben einer Zunahme von Tagestouristen erhofft sich die CDU auch mehr Übernachtungen in Kempen. Dazu bringen die Christdemokraten ihren alten Vorschlag noch einmal ins Gespräch, auszuloten, welche Möglichkeiten bestehen, in Kempen ein neues Hotel anzusiedeln. Dabei sollte bei Kempener Unternehmen ein konkreter Bedarf an Übernachtungen für Kunden und Geschäftspartner ermittelt werden.

Quelle: RP
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