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Stadt Kempen
Der gemütliche Weihnachtsmarkt

Stadt Kempen: Der gemütliche Weihnachtsmarkt
Am Feuer konnten die Kinder Stockbrot rösten. FOTO: Hüskes
Stadt Kempen. Ohne jegliche Hektik ging es gestern in St. Hubert zu. An vielen Ständen wurden Waren für den guten Zweck verkauft. Beim Bühnenprogramm war für jeden etwas dabei. Das gilt auch für das kulinarische Angebot. Von Silvia Ruf-Stanley

Es war nieselig ungemütlich gestern, aber davon ließen sich die St. Huberter und viele Gäste nicht abhalten. Bereits zu Beginn war der Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz gut gefüllt. Darüber freute sich natürlich der Vorsitzende des Werbe- und Bürgerrings Wolfgang Büscher. Besonders wichtig war ihm auch, an diesem Morgen einen Jubilar hervor zu heben. Bereits im zehnten Jahr ist die Schreinerei Heinz Braun mit vielen liebevoll gefertigten Holzfiguren und Dekorationen auf dem Markt vertreten. Sterne, Engel, Kerzenhalter, sogar eine ganze Krippe gab es hier zu sehen. Auf Nachfrage fertigt die Familie Braun auch Teile nach Wunsch.

Als Vertreter der Stadt Kempen begrüßte der stellvertretende Bürgermeister Otto Büirkmann die Besucher. St. Hubert, das sei ein richtig schöner und gemütlicher Weihnachtsmarkt meinte er. Man könne mit jedem klönen und ohne Hektik umher bummeln. "Es stimmt alles", so Birkmann. Und wo fänden man so viele Stände, die ihre Ware für einen guten Zweck verkaufen würden, betonte er das Engagement der vielen beteiligten Ehrenamtlichen hervor. Birkmann appellierte auch eindringlich an die Besucher: "Kaufen Sie hier vor Ort in St. Hubert." Denn nur so könne man die funktionierende Händlerschaft im Ort erhalten.

Dem stimmte auch Büscher zu. Auch er begrüßte das rege Engagement so vieler St. Huberter beim Weihnachtsmarkt. Sei es mit Ständen oder auch mit Beteiligung am Bühnenprogramm. Ganz wichtig war ihm auch, dass es inzwischen weniger Leerstände im Kendeldorf gibt. Seines Wissens sei im Moment nur ein Ladenlokal frei. Auch das zeige das gute Leben im Dorf.

Beim Bummel über den Markt konnte man dann so richtig die Kreativität der St. Huberter entdecken. In Kindertagesstätten und Kirchengemeinden muss in den letzten Wochen eifrig gewerkelt worden sein. Im Trend in diesem Jahr sind vor allem viele Holzfiguren. Vom Stern bis zum großen Elch war eigentlich alles zu finden. Aber auch liebevoll genähte Kräuterkissen und Decken. Tolle Ideen mit Kerzen gab es. Selbst ein Baumstamm kann als Kerzenhalter dienen. Gebacken und eingekocht wurde jede Menge: Weihnachtsplätzchen, Marmeladen oder Liköre, da fiel die Entscheidung schwer. Offensichtlich gibt es schon richtige Stammkunden. Ging doch eine Dame gezielt auf einen Stand zu und erzählte, sie sei extra früh gekommen, um hier ihre Lieblingsplätzchen zu erwerben. Einen schönen Einfall hatten die Pfadfinder. Sie boten Glühwein an, aber auch ein gemütliches Feuer, wo man sitzen und Stockbrot essen konnte. Derweil wurden im Marienheim die passenden Spiele und Bücher zum Glühwein angeboten. Kulinarisch war das Angebot rund. Reibekuchen, Pommes, Schnitzel, Wurst und Frikadelle im Brötchen. Oder lieber einen deftiges Eintopfgericht? Danach vielleicht noch ein Crepes oder Kaffee und Kuchen. Satt geworden ist bestimmt jeder an diesem dritten Advent in St. Hubert.

Quelle: RP
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