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Stadt Kempen
Dornbusch GmbH: 33 Arbeitsplätze sind gerettet

Stadt Kempen. Zum 30. Mai hatte die Kempener Firma Dornbusch Gravuren GmbH beim Amtsgericht Krefeld die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Gestern meldete der zum Insolvenzverwalter bestellte Düsseldorfer Rechtsanwalt Peter Houben, dass 33 von zuletzt 46 Arbeitsplätzen bei dem Unternehmen gerettet werden konnten. Seit dem 21. September firmiert der im Gewerbegebiet Am Selder ansässige Hersteller von Prägewalzen und -platten unter dem neuen Firmennamen U 3 Gravuren GmbH und ist von dem alt eingesessenen Mönchengladbacher Unternehmen A. + E. Ungricht GmbH & Co. KG im Rahmen eines Bieterverfahrens übernommen worden. 13 Mitarbeiter des früheren Unternehmens Dornbusch Gravuren "wurden von dem Insolvenzverwalter nach Abschluss eines Interessenausgleichs und Sozialplans mit Zustimmung des Betriebsrats gekündigt", heißt es in einer gestern veröffentlichen Pressemitteilung der Düsseldorfer Anwaltskanzlei Bremen & Houben.

Dornbusch wurde im Jahr 1900 als Gravieranstalt und Maschinenfabrik gegründet. Das Unternehmen war in diesem Frühjahr in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, vor allem die zunehmende Konkurrenz vorwiegend aus Asien machte dem Kempener Traditionsunternehmen zu schaffen. Nun soll es unter dem neuen Eigentümer aus Mönchengladbach am Standort Kempen wieder aufwärtsgehen. Das Familienunternehmen Ungricht wurde 1892 gegründet und ist einer der weltweit führenden Hersteller von Walzgravuren.

(rei)
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