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Stadt Kempen
Flüchtlinge: Neue Unterkünfte sind schon bald bereit

Stadt Kempen. Das ehemalige Gebäude der Volksbank Krefeld ist eingerichtet. Am Hüttenweg erwartet man die ersten Wohnmobilheime. Von Willi Schöfer

Nach wie vor sucht die Stadtverwaltung Kempen intensiv nach weiteren Flüchtlingsunterkünften. Dies können leerstehende Ladenlokale, Hallen oder Wohnungen auf dem freien Markt sein. "Die Planungen laufen bei uns weiter auf Hochtouren. Wir versuchen alles, um weitere Unterbringungen in Turnhallen zu vermeiden", sagte gestern Kempens Pressesprecher Christoph Dellmans.

Derzeit leben in der Stadt Kempen erst einmal dauerhaft 325 Flüchtlinge. Nicht hinzu gerechnet sind die etwa 300 Asylbewerber in der Erstaufnahmeeinrichtung und natürlich auch nicht in der Via Stenden untergebrachten Menschen. Die Stadt Kempen geht in der nächsten Zeit von weiteren Zuweisungen von etwa 30 Flüchtlingen pro Woche aus.

Um den Zustrom zumindest in den nächsten Monaten bewältigen zu können, hat man, so Dellmans weiter, das ehemalige Gebäude der Volksbank Krefeld im großen Kempener Gewerbegebiet soweit eingerichtet, dass dort insgesamt 150 Flüchtlinge einziehen könnten: etwa 60 im vorderen Bürotrakt sowie 90 im umgebauten Hallenbereich. Dellmans geht davon aus, dass dort schon in dieser Woche die ersten Flüchtlinge wohnen werden und sagt weiter: "Die Einrichtung ist komplett ausgestattet und die Brandschutzrichtlinien wurden ebenfalls alle eingehalten, so dass die Flüchtlinge eine gute Unterkunft vorfinden werden."

Es tut sich ferner etwas am Hütterweg. Dort sind die Gründungsarbeiten abgeschlossen, so dass in den nächsten Wochen die Straelener Firma Lacet insgesamt drei so genannter Wohnmobilheime für jeweils 20 Personen anliefern kann. Die Bestellung sei raus. In den nächsten Tagen erwarte die Stadt das erste mobile Heim, die zwei weiteren dann bis Ende 2015. Es folgen dann noch weitere Installationen. Dellmans dazu: "Die insgesamt 60 Unterkünfte am Hütterweg werden bis Januar des kommenden Jahres fertig gestellt sein." Wer ehrenamtlich den derzeitigen und den neuen Kempener Flüchtlingen helfen will, findet unter www.kempen-hilft.de weitere Informationen.

Quelle: RP
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