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Stadt Kempen
Flüchtlingsdorf: Stadt arbeitet an neuem Konzept

Stadt Kempen. Die Karten werden derzeit wohl neu gemischt. Eine Entscheidung, wie es mit der Unterbringung von Flüchtlingen, die der Stadt Kempen zugewiesen werden, künftig weitergeht, ist noch nicht in Sicht.

Kempens Stadtsprecher Christoph Dellmans erklärte gestern auf RP-Anfrage, dass die Stadtverwaltung derzeit ein neues Konzept erarbeite. Dies werde mit der Bezirksregierung Arnsberg, die in Nordrhein-Westfalen für die Verteilung der Flüchtlinge auf die Städte und Gemeinden zuständig ist, abgestimmt.

Das Konzept solle danach der Kempener Politik zur Information und Entscheidung vorgelegt werden. Ob es dazu eventuell Sondersitzungen der zuständigen Fachausschüsse geben muss, ließ Dellmans gestern offen. "Wir sind noch in der Orientierungsphase", sagte er. Wie in der vorigen Woche berichtet, hatte die Stadt ihren Plan aufgegeben, bei der Willicher Firma "Mega Village" Wohnmodule für ein "Flüchtlingsdorf" auf dem Gelände des Festplatzes zwischen Sporthotel und Reithalle am Schmeddersweg zu bestellen.

Ob der Standort derzeit in den Überlegungen der Stadt überhaupt noch eine Rolle spielt, ist unklar. Bekannt ist, dass Anwohner der Berliner Allee, die gegen den benachbarten Standort Schmeddersweg sind, einen Rechtsanwalt eingeschaltet haben. Ursprünglich sollten Ende September etwa 300 neue Flüchtlinge nach Kempen kommen.

(rei)
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