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Veranstaltungs-Tipps
Jazzfreunde haben ein neues Zuhause

Kleve. Das Casa Cleve ist ab 2017 die neue Heimat der Klever Jazzfreunde. Sie ziehen mitsamt Klavier Anfang Januar um. Das letzte Konzert ist am Dienstag, 27. Dezember, 20.30 Uhr, mit Brenda Boykin im Coffeehouse. Von Matthias Grass

Wer suchet, der findet: Die Klever Jazzfreunde, die wie andere Klever Kulturvereine auf der Suche nach einer neuen Bühne waren, haben ihr neues Zuhause gefunden. Künftig wird im Casa Cleve im Tichelpark gejammt und geswingt. "Wir haben viele Möglichkeiten, eine Bühne zu gestalten", sagte gestern Christoph Frauenlob vom Vorstand der Jazzfreunde. Hauptsächlich werde man auf einer leicht erhöhten "Bühne" vor der Theke spielen. "Da werden wir für rund 80 Besucher drei Stuhlreihen stellen können", sagt Frauenlob. Da sitze man wieder so eng an der Musik, dass man richtig in die Instrumente "hineinkriechen" könne, freut sich der Jazz-Fan.

Zusätzlich sei ja auch Platz in der Gastronomie - und bei sorgfältiger Planung könne man für größere Veranstaltungen auch in den angeschlossenen (Tanz-)Saal ausweichen, sinniert er. Und im Sommer wird's besonders schön. "Das Casa Cleve hat viele Fenster und Türen, die man bei gutem Wetter aufstellen kann", sagt er. Klar, dass auch das Klavier mit muss. Es wird Anfang Januar umziehen, neu gestimmt. Und schon nach der Jahreshauptversammlung am 13. Januar startet um 20 Uhr ein Pianoabend mit Mikula Schulz. Auch schon die Jahreshauptversammlung sei offen für alle.

Die letzte große Fete 2016 ist aber noch im Coffeehouse: Am 27. Dezember steigt um 20.30 Uhr das 400. Konzert der Jazzfreunde - noch im Coffeehouse an der Hoffmannallee. Es spielen Brenda Boykin & Jan Luley Trio. Als Brenda Boykin das letzte Mal in der Stadt gastierte, waren 250 Jazz-Fans gekommen. "Wir erwarten noch einmal eine richtig tolle Abschlussfeier im Coffeehouse", sagt Frauenlob. Brenda Boykin aus Oakland, Kalifornien, hat einen außergewöhnlichen Stimmumfang, ihre Spontaneität und Bühnenpräsenz ist von der ersten Minute an fesselnd, verspricht Christoph Berens von den Jazzfreunden. Sie entführe ihre Zuhörer auf eine leichtfüßig groovende Zeitreise mit feinstem akustischen Jazz zwischen New Orleans, Memphis und New York. Swing - Blues - Gospel - Soul. Auf dem Montreux Jazzfestival wurde sie 2005 als bester Vokalist ausgezeichnet. Sie lebt seit 2004 in Deutschland. Neben Brenda Boykin agieren Jan Luley (Piano), Paul G. Ulrich (Kontrabass) und Tobias Schirmer (Schlagzeug).

Info: Tickets kosten im VVK zehn Euro in der Klever Buchhandlung Hintzen; AK: zwölf Euro.

Quelle: RP
 
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