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Aus Den Vereinen
Alemannia putzt ihre Anlage heraus

Aus Den Vereinen: Alemannia putzt ihre Anlage heraus
Marcel Kwerreveld (rechts) von der Kies-Firma GMG hat die Alemannia-Vorsitzenden Dietrich Kade (Mitte) und Jürgen Kamps gleich mit eingespannt. FOTO: Evers
Kleve. Die neue Sportanlage der Blau-Weißen nimmt weiter Gestalt an. Mit Hilfe der Verbandssparkasse konnte das Areal eingezäunt werden. Die Firma GMG Goch Kies erneuerte den Vorplatz der Vereinsgaststätte und den Parkplatz. Von Sabrina Peters

Auf der Sportanlage des VfB Alemannia Pfalzdorf hat sich in diesem Jahr einiges getan. Besonders deutlich wird das am Platz vor der Vereinsgaststätte, der in neuem Glanz erstrahlt. Den kaputten Untergrund tauschte die Firma GMG Goch Kies gegen einen neuen Boden aus Pflastersteinen ein.

Dem Verein nahm die Kies-Firma damit eine große Last. "Wir sind sehr dankbar dafür, dass sie die Sanierungsmaßnahmen übernommen haben", sagt Dietrich Kade, Vorsitzender der Alemannia, der den Kontakt zu GMG herstellte. Sie half dem Verein gerne und übernahm sämtliche Kosten für Arbeitsmaterial und Arbeitskraft. In sieben Tagen entsorgten Mitarbeiter der Firma den alten Teer und pflasterten den Vorplatz neu. Weiterhin kümmerten sie sich auch um den Parkplatz vor dem Sportplatz, der ebenfalls nicht in bester Verfassung war. Dort erneuerten und verbesserten sie das bereits Bestehende.

Der Sportplatz im Planungsstadium: Thomas Müller (rechts), Vorstandsvorsitzender der Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze, mit der Alemannia-Vorstandsspitze Dietrich Kade (links) und Jürgen Kamps. FOTO: Gottfried Evers

Aber nicht nur auf dem oberen Gebiet des Pfalzdorfer Sportplatzes hat sich etwas getan. Auch im unteren Teil, wo die Alemannia einen weiteren Sportplatz besitzt und die Bogenschützen ihr zu Hause haben, wurde im vergangenen Jahr gearbeitet. 2014 haben die Pfalzdorder von der Stadt Goch ein weiteres Grundstück von 15.000 Quadratmetern zugesprochen bekommen, das zur Vergrößerung der zu nutzenden Sportflächen dienen soll. Das komplette Areal, bestehend aus einem altem und einem neuen Grundstück, haben die Alemannen nun in Eigenleistung, aber mit einem großzügigen fünfstelligen Betrag der Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze eingezäunt. Die Bogenschützen werden nun als nächstes in den hintersten Teil der neuen größeren Sportanlage umziehen, wo sie nun eine Schießbahn von 100 Metern haben, die auch für die Ausrichtung von eigenen, sogar internationalen Turnieren reicht. "Wir müssen allerdings noch einen Sicherheitswall bauen, der die Anlage so schützt, dass kein Pfeil versehentlich das Gelände verlässt", erklärt Kade. Außerdem bekommen die Bogenschützen einen Geräteschuppen, in dem sie ihre Materialien sicher aufbewahren können.

Der bisher bestehende große Fußballplatz von 90 mal 65 Metern bleibt bestehen und wird weiterhin für Trainings- und Spielzwecke genutzt werden. Zwischen diesem Platz und der Bogensportanlage ist ein weiteres, kleineres Rasenfeld geplant. "Das soll besonders für unsere Handicap- und Jugend-Mannschaften sein, die darauf unbeschwert trainieren können", sagt Kade. Natürlich dürfen aber auch die Seniorenteams zum Training diese Fläche nutzen.

Mit der neuen Fläche und den insgesamt drei normalgroßen Fußballfeldern sowie dem Klein-Feld soll sich der normale Trainings- und Spielbetrieb entspannen. "Wir haben 27 Teams. Da wird es schon mal eng. Ohne Hilfe könnten wir das gar nicht stemmen", erklärt Stefan Eikemper, Pressesprecher der Alemannia.

Die Vorarbeiten sind in diesem Jahr nun vorerst abgeschlossen worden, so dass die neue Rasenfläche bepflanzt werden kann. Außerdem wird der Verein neue Sträucher pflanzen. "Die Unterstützung durch Industrie und Sponsoren wollen wir aber so gering wie möglich halten. Deshalb machen wir sehr viel in Eigenleistung. Trotzdem geht ein großer Dank seitens der Alemannia in Richtung aller Sponsoren und natürlich an die Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze sowie an die Firma GMG Goch Kies für ihre tolle Unterstützung", erläutert Kade abschließend.

Quelle: RP
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