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Tischtennis
Damen-Regionalliga: WRW-Quartett in stärkster Formation

Kleve. Zu untypischer Zeit am Sonntag um 11 Uhr schlagen die Regionalliga- und die Oberligadamen von WRW Kleve auf. Während die Reserve den NSC Watzenborn-Steinburg empfängt, geht die Reise für den Oberligisten zum TTV Ense. Von Liza-Marie Siegmund

Tischtennis-Regionalliga Damen: TTVg. WRW Kleve II - NSC Watzenborn-Steinburg (Sebus-Halle). Gegen das punktlose Tabellenschlusslicht wollen die Klever einen klarer Sieg einfahren. Den im Landkreis Gießen beheimateten NSC Watzenborn-Steinberg besiegten die Kleverinnen im ersten Vergleich mit 8:2. "Wir gehen davon aus, dass uns der NSC nicht allzu viel abverlangen wird", sagt WRW-Mannschaftsführerin Maria Beltermann selbstbewusst. "Dafür sprechen ja sämtliche Faktoren wie unser hoher Erfolg in der Hinrunde, die jetzige Tabellensituation oder auch der Umstand, dass Watzenborn in den letzten Spielen fast nie in bester Besetzung antrat." So wirkte die Nummer zwei im Team, Jasmin Müller, in der zweiten Saisonhälfte erst einmal mit. Die WRW-Damen wollen unterdessen mit der ersten Vier an die Tische gehen. "Es ist unser letztes Heimspiel in dieser Saison. Von daher werden wir noch einmal in stärkster Formation aufschlagen." Vor allem Verena Bauer und Spitzenspielerin Ildiko Imamura haben individuelle Ziele. Während Bauer ihre 7:12-Bilanz aufbessern will, hat Imamura das Ziel, ihre weiße Weste von 17:0-Spielen in der Rückrunde zu verteidigen. "Langsam aber sicher ist bei uns die Luft aber auch raus", gesteht Beltermann, die wie der Rest ihrer Mannschaft das Saisonende herbeisehnt. "Wir hatten eben alle die Doppelbelastung, weil wir auch im Zweitliga-Team noch aushelfen mussten beziehungsweise Ildiko als Betreuerin im Einsatz war. Es wird Zeit, den Schläger auch mal ein paar Wochen in der Tasche zu lassen."

Tischtennis-Oberliga: TTV Ense - WRW Kleve III (Ballspielhalle Bremen). Als Tabellenletzter ist für die Drittvertretung der TTVg. Kleve aktuell nur noch der Klassenerhalt ein Ziel, das mit einem Erfolg beim Tabellensiebten TTV Ense realisierbar wäre. Die Chancen stehen nicht allzu schlecht, immerhin gab es im ersten Vergleich lediglich eine knappe 5:8-Niederlage.

"Wir haben noch drei Begegnungen zu bestreiten. Und falls wir noch den einen oder anderen Punkt ergattern sollten, ist der Klassenerhalt sogar aus eigener Kraft noch zu schaffen", sagt Mannschaftsführerin Petra Jenisch. Aber selbst im Falle des sportlichen Abstiegs könnte die Klever Drittvertretung unter Umständen auch in der nächsten Spielzeit in der Oberliga an den Start gehen. Denn durch den Rückzug der ersten Klever Mannschaft aus der 2. Bundesliga wird innerhalb des Vereins darüber nachgedacht, die jetzige Regionalligamannschaft in der Oberliga antreten zu lassen. Diese würde dann personell gesehen der jetzigen dritten Mannschaft entsprechen. Darüber sei allerdings das letzte Wort noch nicht gesprochen worden, versichert Jenisch.

Quelle: RP
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