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Volleyball
SVB-Rumpfteam verliert in Krefeld nach vier Sätzen

Kleve. Volleyball-Verbandsliga Herren: Verberger TV - SV Bedburg-Hau 3:1 / Satzfolge: 25:21, 25:20, 15:25, 25:17. Von Fritz Holtmann

Das Rückrundenduell der Tabellennachbarn Verberg und Hau war wie das Hinspiel nach vier Sätzen beendet. Doch anders als im ersten Aufeinandertreffen beider Teams ging dieses Mal der Sieg an die Krefelder Vorstädter.

Die durch die Ausfalle von Spielertrainer Tobias Moerkerk im Außenangriff und Libero David Reetz in Annahme und Abwehr fehlenden Wechseloptionen machten sich dabei schon in den ersten beiden Durchgängen negativ bemerkbar. Hau eröffnete die Partie beim Tabellenfünften mit einer 5:1-Führung, die aber nicht lange hielt. Bei 6:6 war der Vorsprung weg, und bis zum 12:15 dauerte die im Spielverlauf erste schwächere Phase der Gästean. "Unsere Annahme wackelte. Im Zuspiel und Angriff lief es darum auch nicht so richtig", stellte Haus Angreifer Stephan Reinders zu diesem sich auch in Durchgang zwei erneut wiederholenden Szenario fest.

Nach der Auszeit bei 12:15 in Satz eins stabilisierte die SVB-Sechs zwar wieder ihr Spiel. Bis zum Satzende bei 21:25 blieb Haus Rückstand auf Verberg aber konstant. Auch in den ersten Ballwechseln in Durchgang zwei punkteten beide Teams bis zum 12:12 weiter im Gleichklang. Mit ihrer zweiten schwächeren Phase im Spielverlauf ermöglichte Hau der Verberger Sechs dann eine 18:13-Führung. Allerdings schaffte es das im Zuspiel von Niklas Groß dirigierte SVB-Team dieses Mal, den hohen Rückstand wettzumachen. Bei 18:18 hatte Hau Hoffnungen, den Satzausgleich realisieren zu können. Doch die SVB-Sechs gestattete in Anschluss den Hausherren die nächste Punktserie bis zum 19:22. Die Vorentscheidung zum 20:25 und 0:2 war damit gefallen.

Schon mit dem Rücken zur Wand stehend lief es dann auf einmal im SVB-Team. Die Abwehr holte viel. Die Annahme war endlich stabil und am Aufschlag glänzte Außenangreifer Thomas Holtermann. Seine Serie von 8:9 bis 16:9 stellte die Weichen zum 25:15 und Haus Satzanschluss. Jedoch von Dauer war das spielerische Hoch der SVB-Sechs nicht. "Im Schlussdurchgang hatte ich früh das Gefühl, dass bei uns die Luft raus ist", bekannte Reinders nach dem sehr deutlichen 17:25 zum 1:3. Nach 2:6-Rückstand bäumte sich Hau bis 6:6 noch einmal auf. Ab 12:10 zog Verberg uneinholbar auf 18:10 weg, und Reinders hielt fest: "Das war der letzte entscheidende Knick, der unsere Niederlage endgültig eingeleitet hat." Durch einen Kurzeinsatz von Zuspiel-Oldie Edgar Groß konnte die SVB-Sechs das Spielende nur unwesentlich hinauszögern.

SVB: Holtermann, Reinders, Bours, Wilke, N. Groß, Pötzsch, Reetz, E. Groß.

Quelle: RP
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