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Tischtennis
Tischtennis-Regionalligist zwischen Gut und Böse

Kleve. Die zweite Frauen-Mannschaft der TTVg. WRW Kleve hat ihre sportliche Heimat in der Tischtennis-Regionalliga. Kaum eine Liga scheint derzeit so ausgeglichen zu sein wie jene vierthöchste Spielklasse. Denn die 10:10-Zähler und Tabellenrang sechs der Weiß-Rot-Weißen klingen in der elf Teams zählenden Liga sicherer als das tatsächlich ist. Selbst der SC Ottmarsbocholt, der aktuell auf dem Relegationsplatz acht zu finden ist, weist ein ausgeglichenes Punktekonto auf. Bis zum ersten Abstiegsplatz sind es nur drei Punkte Vorsprung. "Wir können eigentlich mit unserer bisher erzielten Ausbeute zufrieden sein", sagt WRW-Spielerin Verena Bauer, deren Fazit der Hinrunde dann auch positiv ausfällt. "Weil die Liga aber so ausgeglichen ist und jede Mannschaft jede andere schlagen kann, müssen wir auch in der Rückrunde wachsam sein und unsere Punkte einfahren." Von Liza-Marie Siegmund

Allein der NSC Watzenborn-Steinburg fällt als Tabellenletzter ein bisschen aus dem Rahmen. Mit 0:20-Zählern steht die Mannschaft wohl als eine von drei direkten Absteigern fest. Aufsteiger DJK Sportfreunde Rheydt (4:16) und der TTC Langen 1950 (7:13) müssten nach aktueller Lage ebenfalls runter und würden zukünftig in der Oberliga aufschlagen. Die Duelle gegen die drei schwächsten Teams in der Liga stehen für die Kleverinnen erst zu einem späten Zeitpunkt in der Rückrunde auf dem Spielplan. "Das sind Punkte, die wir einplanen. Aber es wäre gut, wenn wir auch schon vorher punkten, damit wir dann nicht mehr unter so viel Druck stünden", sagt Bauer, deren Ansicht vor dem Hintergrund der Hinspielniederlage gegen den TTC Langen verständlich wird.

"Wir wollen versuchen, unsere knapp verlorenen Matches in der Rückrunde zu gewinnen", sagt Bauer, die bei diesem Vorhaben allerdings einen kleinen Schwachpunkt sieht. Drei Partien haben die WRW-Damen mit 6:8 verloren, eine mit 5:8. "Natürlich waren auch enge Spiele dabei, die wir gewonnen haben. Auch wenn es sicher nicht realistisch ist, dass wir alle engen Spiele gewinnen, hätten wir im absoluten Idealfall nun 18 Punkte und nicht zehn auf dem Konto. Dann würde die Lage anders aussehen."

Das würde sie in der Tat. Denn dann würden die Schwanenstädterinnen die Tabelle sogar anführen. Ganz oben rangiert derzeit die Kasseler Spielvereinigung Auedamm mit 17:3-Punkten. An der Spitze überwintert sie mit drei Zählern Vorsprung vor der DJK Blau-Weiß Münster und dem TTC Grün-Weiß Staffel. Gegen Auedamm gab es für die Kleverinnen beim 2:8 die höchste Saisonniederlage. Münster und Staffel unterlag man aber nur mit 6:8. "Ein fünfter Platz wäre am Ende ein schönes Resultat. Schließlich hätten wir uns dann noch einmal verbessert", erklärt Bauer.

Der Klever Regionalligist um Betreuer Klaus Seipold eröffnet die Rückrunde am kommenden Samstag in heimischer Umgebung gegen SV DJK Holzbüttgen. Aufschlagen werden die Kleverinnen in der gewohnten Aufstellung. Stärkste Akteurin im Team ist allen voran Ildiko Imamura mit einer 24:1-Bilanz, Bauer kommt auf 6:15-Siege, Pia Dorißen auf 9:12 und Maria Beltermann auf 11:13.

Quelle: RP
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