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Kreis Kleve
Vera Jacobs ganz begeistert vom Weltjugendtag

Kreis Kleve. Nachdem das Lied "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen im Kirchenraum verklungen ist, stellt Diözesanjugendseelsorger Hendrik Drüing fest: "Wenn wir Großartiges erleben, wünschen wir uns oft, es würde für immer sein". Schöne Erlebnisse zu bewahren, darum ging es beim Jugendgebetsabend mit Bischof Dr. Felix Genn in Münster. Rund 350 Jugendliche aus dem ganzen Bistum nahmen daran teil, darunter etwa 200 Teilnehmer des Weltjugendtags in Krakau.

Vera Jacobs aus Straelen verband mit dem Thema "Erlebnis" ebenfalls den zurückliegenden Weltjugendtag. "Ja, wir haben wirklich viel erlebt, ob in der Gastfamilie, auf den Fahrten oder bei den Großveranstaltungen", sagte die 25-Jährige. Ihre Mitreisende Leonie Göcke (22) stimmte ihr zu: "Durch den Jugendgebetsabend habe ich über viele Erlebnisse noch einmal nachgedacht und sie richtig schätzen gelernt, auch wenn sie schon länger zurückliegen", erklärte sie.

"Hütet diese Erlebnisse wie eine Flamme und erweckt sie immer wieder neu, damit sie nicht erlischt", gab der Bischof den Jugendlichen mit auf den Weg. Er erinnerte sich an einen für ihn ganz besonderen Moment auf dem Weltjugendtag. Am stärksten habe er dies beim Nachtgebet, der so genannten Vigil, unter freiem Himmel gespürt. "Vielleicht hat euch das genauso bewegt wie mich", wandte er sich an die Jugendlichen.

Bei Kerzenschein und in Stille hätten die jungen Menschen diese Erfahrung miteinander geteilt. "Da haben wir gespürt: Jesus ist nicht eine Idee, Jesus kann berühren und begeistern", sagte Genn.

Die Erlebnisse und Begegnungen, von denen sich die Jugendlichen wünschen, dass sie bleiben, konnten sie anschließend über einen Beamer mit den Anwesenden teilen.

Im Anschluss an den Jugendgebetsabend ging es für die Weltjugendtagsfahrer mit einem Nachtreffen im benachbarten Pfarrheim St. Martini weiter. Bei Fotos und Spielen tauschten sich die Jugendlichen über ihre Erlebnisse aus und stimmten schließlich lauthals in die Weltjugendtags-Hymne "Selig, die Barmherzigen" ein.

"Das war das Beste", zeigte sich Clara Hölken ganz begeistert. "Alle konnten das Lied noch, das hat gezeigt, dass wir eine Gemeinschaft sind."

Quelle: RP
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