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Köln
Lkw mit 22 Tonnen Stahl ungesichert auf A4 unterwegs

Köln: Lkw fährt mit ungesicherten 22 Tonnen Stahl über die A4
Köln: Lkw fährt mit ungesicherten 22 Tonnen Stahl über die A4 FOTO: Polizei
Köln/Frechen. Die Kölner Autobahnpolizei machte am Samstag bei einer Lkw-Kontrolle auf der A4 bei Frechen eine erschreckende Entdeckung: Rund 22 Tonnen Stahl hatte ein Sattelzug geladen - und zwar vollkommen ungesichert. Zudem konnte der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen.

Auf dem Wege von England ins bayrische Landshut war der fragliche Lkw unterwegs, der von einem Schlepperfahrzeug auf die Raststätte geleitet wurde. Selbst die erfahrenen Autobahnpolizisten befremdete der Blick unter die Plane: Nach allen Seiten völlig ungesichert auf die Ladefläche gestapelt fanden sich dort die tonnenschweren Stahlrahmen für Kfz-Zubehörteile.

Die nicht genutzten, vollkommen verbrauchten und porösen Sicherheitsgurte, wären allerdings auch zur Ladungssicherung ungeeignet gewesen. Ebenfalls neben der Ladung waren Anti-Rutsch-Matten achtlos abgelegt.

Nach Einschätzung der Spezialisten wäre der Schwertransporter im Falle einer Vollbremsung oder eines abrupten Lenkmanövers unkontrollierbar geworden. Die Weiterfahrt des Sattelzugs wurde bis zur Herstellung der ordnungsgemäßen Ladungssicherung strikt untersagt.

Bei der Kontrolle des 28-jährigen Kraftfahrers stellte sich dann heraus, dass dieser keinen gültigen Führerschein besitzt. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet.

(csr)