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Korschenbroich
Maria und Hubert Küster feiern heute ihre Eiserne Hochzeit

Korschenbroich. Sie kannten sich bereits vom Sehen, aber beim Pfingsttanz beim Korschenbroicher Schützenfest im Jahre 1947 hatte es zwischen Hubert Küster und Maria Knuppertz dann so richtig gefunkt. Heute vor 65 Jahren gaben sie sich dann auf dem Standesamt das Ja-Wort, am 8. Dezember folgte die kirchliche Hochzeit.

Die Jubilare - er ist 86 Jahre alt, sie 84 - haben allen Grund, zufrieden auf die zurückliegenden gemeinsamen Jahre zu schauen. Der gebürtige Kleinenbroicher und die Pescherin zogen 1952 nach Korschenbroich. 1971 bauten sie sich an der Heinrich-Heine-Straße ein Haus, vor 62 Jahren kam die Tochter zur Welt, vor 57 Jahren der Sohn. Drei Enkel und drei Urenkel sind hinzugekommen. Hubert Küster arbeitete in der Hannen-Brauerei, seine Frau besserte als Zwirnerin die Haushaltskasse auf.

Gemeinsame Urlaube und viele Wanderungen prägten die Freizeit der Jubilare. "Wir sind viel gereist und zehren noch heute davon", sagt Maria Küster. Die Jubilarin, die sich immer gern bewegte, ist jetzt außerhalb der eigenen vier Wände auf den Rollstuhl angewiesen. Ihr Mann, der sich noch guter Gesundheit erfreut, erledigt die Einkäufe, die Kinder kümmern sich um die Wäsche - die Familie hält also zusammen.

Hubert Küster war ein begeisterter Pilger, er war Schütze, ist Mitglied der Matthias-Bruderschaft, im Martins-Verein und im Verein "Sport ältere Generation". Die Jubilarin gehört zur Katholischen Frauengemeinschaft. Rückblickend sagt sie: "Es war eine schöne Zeit, wenn auch mit Höhen und Tiefen, so wie das überall ist." Bereut habe sie die Entscheidung, ihren Mann zu heiraten, "nie". Heute ab 11 Uhr wollen die Jubilare gemeinsam mit Freunden und Nachbarn im Haus Heinrich-Heine-Straße 25 auf ihre Eiserne Hochzeit anstoßen. Im Kreise der Familie wird im Dezember gefeiert.

(barni)
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